• IT-Karriere:
  • Services:

Quaero-Suche - Telekom zieht sich aus Entwicklung zurück

Europäisches Suchmaschinenprojekt sucht neuen Partner

Die in Entwicklung befindliche deutsch-französische Suchmaschine Quaero gerät in Zeitverzug. Die Deutsche Telekom will sich an dem Projekt nicht mehr beteiligen und hat sich daraus zurückgezogen. Derzeit wird ein neuer Partner als Ersatz für die Telekom gesucht, allerdings gibt es bislang keine Ergebnisse zu vermelden.

Artikel veröffentlicht am , nz

Ein Telekom-Sprecher bestätigte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, der Konzern wolle nur noch "beobachtend" an dem Projekt teilnehmen. Quaero - lateinisch für "ich suche" - wurde von Frankreichs Präsident Jacques Chirac Anfang 2006 als "deutsch-französische Antwort auf die globale Herausforderung von Google und Yahoo" bezeichnet. Das hochgesteckte Ziel habe potenzielle deutsche Partner verschreckt, so die Zeitung.

Stellenmarkt
  1. IKOR AG, Essen, Hamburg, Köln, Wien (Österreich)
  2. SIZ GmbH, Bonn

Wie Google arbeitet Quaero daran, mit einer Suchmaschine im Internet, Fernsehen oder auf dem Handy nicht nur Texte auffindbar zu machen, sondern auch Videos, Fotos, Musik und Audiobeiträge zu orten. Außerdem will Quaero Dienste für den Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen und für den Informationsaustausch von Konzernen mit seinen Kunden entwickeln. Anwendbar soll die Suchmaschine von Quaero frühestens Ende 2007 sein.

Als aussichtsreichster Kandidat für den Zuschlag der Entwicklung einer Suchmaschine gilt der Zeitung zufolge derzeit das Pariser Unternehmen Exalead. Die Teilnahme der Deutschen Telekom an dem Projekt hatte ohnehin überrascht, weil deren Tochtergesellschaft T-Online selbst Google als Suchmaschine einsetzt.

Um nicht weiter in Zeitverzug zu geraten, übt Frankreich Druck auf die deutsche Regierung aus, einen Konzern zu finden, der statt der Telekom an dem Projekt mitarbeitet. Möglicher Partner könnte Siemens sein, ein Treffen von Unternehmensvertretern im Berliner Wirtschaftsministerium verlief jedoch ohne Ergebnis.

Der Suchmaschinenexperte Wolfgang Sander-Beuermann erwartet, dass es noch Jahre dauern wird, bis die Suchmaschine Quaero auf den Markt kommen kann. Zugleich sieht er mit Quaero die letzte Chance, dass Europa auf dem Markt für Suchmaschinen mitmischen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Super Smash Bros. Ultimate, The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Diablo 3, Octopath...
  2. (u. a. Mario Kart 8 Deluxe, Super Smash Bros. Ultimate, Minecraft)
  3. PC 59,99€/PS4, Xbox 69,99€ (Release am 17. September)
  4. (u. a. One Touch tragbare Festplatte 500 GB in verschiedenen Farben je 86,99€)

Querulant 28. Jan 2006

seh ich genau so. Quaero ist aus Steuermitteln finanzierter Bullshit. Wozu soll das gut...

Elbart the... 27. Jan 2006

Ist da jemand verärgert? ;) Na komm, setz dich ruhig zu uns an den Stammtisch. Dann sitzt...

SHADOW-KNIGHT 27. Jan 2006

Nachruf Hier ruht, neben vielen anderen vorzeitig verstorbenen Projekten, in Frieden ein...

pennbruder 27. Jan 2006

meiner ansicht nach nehmen die den mund ein wenig zu voll. hier wird etwas lauthals...


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Film: Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
Film
Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten

Drachen löschen die Menschheit fast aus, Aliens löschen die Menschheit fast aus, Monster löschen die Menschheit fast aus: Das Jahr 2020 ist in Spielfilmen nicht gerade heiter.
Von Peter Osteried

  1. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  2. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?
  3. Gemini Man Überflüssiges Klonexperiment

    •  /