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Lenovo schafft Umsatz- und Gewinnsprung

Dennoch bleibt Lenovo hinter den Erwartungen zurück. Der chinesische Computerhersteller Lenovo, der im Mai 2005 die PC-Sparte von IBM übernommen hatte, konnte in seinem dritten Geschäftsquartal einen Umsatz von 31,1 Milliarden Hongkong-Dollar (ca. 3,27 Milliarden Euro) und damit eine Steigerung von 392 Prozent ausweisen, getrieben durch die Übernahme des PC-Geschäfts von IBM.
/ Andreas Donath
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Die Umsätze stiegen vor allem durch eine gestiegene Inlandsnachfrage und durch die Produkte, die durch die IBM-Akquisition neu ins Portfolio kamen. Die weltweiten PC-Verkäufe des Unternehmens stiegen im Jahresvergleich um 12 Prozent.

In China konnte Lenovo seine Rechnerverkäufe um 39 Prozent steigern und erreicht nun einen Marktanteil von 37 Prozent. Auf dem amerikanischen Kontinent blieben die abverkauften Stückzahlen konstant. Der Umsatz lag hier bei 8,9 Milliarden Hongkong-Dollar (ca. 935 Millionen Euro) und macht rund 29 Prozent des Gesamtumsatzes von Lenovo aus. Die EMEA-Region trug 7 Milliarden Hongkong-Dollar (735 Millionen Euro) bzw. 12 Prozent zum Umsatz bei.

In der Asien-Pazifik-Region (ohne China) wurde ein Umsatz von 3,7 Milliarden HK-Dollar (389 Millionen Euro) bzw. 12 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt. Bis auf letztgenannte Region sind alle anderen profitabel gewesen.

Bei den weltweiten Notebook-Verkäufen konnte man im Dezember-Quartal einen Anstieg von 18 Prozent bei den Stückzahlen vorweisen, im Desktop-Sektor lag das Stückzahlen-Wachstum bei 10 Prozent. Mit Notebooks erzielte man 49 Prozent des Gesamtumsatzes und mit Desktops 45 Prozent.

Der Nettogewinn von Lenovo wuchs um 12 Prozent auf nunmehr 365 Millionen Hongkong-Dollar, was rund 38 Millionen Euro entspricht. Der Vorsteuergewinn stieg gar um 46 Prozent auf 498 Millionen Hongkong-Dollar (52 Millionen Euro).


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