Sony trägt Roboterhund AIBO zu Grabe

Sony beeilte sich aber mitzuteilen, dass die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die im Rahmen von AIBO(öffnet im neuen Fenster) und QRIO(öffnet im neuen Fenster) im Bereich der künstlichen Intelligenz geleistet wurde, fortgesetzt wird und sich in einer breiten Produktpalette in der Unterhaltungselektronik niederschlagen wird.
Trotz des Preises erwiesen sie sich als Renner und wurden in einer praktisch unveränderten Neuauflage ERS-111 noch einmal in deutlich größerer Menge abgesetzt. Danach folgte die Generation AIBO 210/220, die erstmals nicht mehr limitiert war. Eine aufgehübschte Version stellte dann der 311, 312 und 31L dar, der für den Designgeschmack des asiatischen Markt konzipiert wurde.
Der aktuelle AIBO ERS 7M3 stellt das höchstentwickelte und zugleich letzte Gerät der Baureihe ERS-7 der Roboter-Wau-Waus dar. Er hat im Vergleich zu seinen Ahnen einen schnelleren Prozessor, doppelt so viel Speicher und eine höher auflösende Kamera an Bord.
Die laufenden, hörenden und sprechenden Hunde verfügen unter anderem über Leuchtdioden, mit denen sie ihren Gemütszustand signalisieren können und Kameras, um die Umgebung aufzuzeichnen und darauf zu reagieren. Sie werden als autonome Roboter(öffnet im neuen Fenster) betrachtet, da sie von ihrer Umgebung und auch ihren Artgenossen lernen und sich in ihrer Umgebung selbst zurechtfinden können, ohne dass eine ständige menschliche Hilfestellung erforderlich ist.
Auch als MP3- und Internet-Radio-Wiedergabegerät sowie zum wandelnden Terminplaner und Wecker konnte man den AIBO abrichten . Der Funktionsumfang reicht so weit, dass ihm eine Tagebuch-Funktion ermöglicht, seine Erlebnisse mit Fotos und Kommentaren garniert aufzuzeichnen, die dann in Blogs veröffentlicht werden können.
Von der humanoiden Roboterfamilie QRIO , deren Sprösslinge in der letzten Fassung nicht nur laufen, sondern gar rennen und springen konnten, wurden hingegen nie Modelle auf den Markt gebracht, sondern lediglich Prototypen gezeigt.



