AGP-Grafikkarte mit Radeon X1600 Pro (Update)
Technisch gibt es keine Gründe, die aktuellen PCI-Express-Grafikchips von GeForce-7- und Radeon-X1000-Serie nicht auf AGP-Grafikkarten zu setzen – die Wandlerchips dazu können Nvidia und ATI schon seit langem liefern. Bei seiner neuen AGP-Grafikkarte setzt Sapphire auf ATIs aktuellen Mittelklasse-Grafikchip Radeon X1600 Pro, der über zwölf Shader-Einheiten verfügt, das Shader-Model-3.0-Effekte beherrscht und Videobeschleunigung (inkl. H.264) bietet. Die neue Sapphire-Grafikkarte ist mit 256 MByte DDR2-Speicher (400 MHz) ausgestattet, der Grafikchip wird mit 500 MHz getaktet. Die Sapphire-X1600-Pro-AGP-Karte soll für 160,- Euro bereits ausgeliefert werden und im Handel mitunter schon etwas günstiger zu haben sein, so Sapphire gegenüber Golem.de.
Wer viel Spieleleistung will, der dürfte mit ATIs ehemaliger Oberklasse, den X800- bzw. X850-Radeons derzeit noch besser fahren – voraussichtlich bis zur stärkeren Verbreitung von Shader-3.0-Spielen. Allerdings liegen die Preise hier meist noch über 200,- Euro, wobei beim Preis-Leistungs-Verhältnis die Radeon-X800GTO-Karten hier derzeit am interessantesten sind. Ob bald auch High-End-Chips auf Basis der Radeon-X1000- oder GeForce-7-Architektur ihren Weg auf AGP-Grafikkarten finden werden, bleibt abzuwarten. Zumindest in Bezug auf Nvidia gibt es Gerüchte, dass es bald soweit sein könnte.