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Sony: Überraschend hoher Quartalsgewinn

Prognosen für das Gesamtjahr deutlich angehoben. Sony hat im letzten Quartal einen Umsatz von 20,064 Milliarden US-Dollar (2,368 Billionen Yen) und damit im Jahresvergleich 10,2 Prozent mehr erzielt. Der Nettogewinn lag bei 168,9 Milliarden Yen bzw. 1,432 Milliarden US-Dollar bzw. 1,37 US-Dollar pro Aktie und damit um 17,5 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres.
/ Ingo Pakalski
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Im Elektronik-Segment stiegen die Umsätze um 4,7 Prozent. Besonders Zuwächse bei den Verkäufen von LC-Fernsehern, LC-Rückprojektionsfernsehern, Flash- Speichern und den festplattenbasierten Walkman-Playern hob Sony hervor. Im Spielesegment stiegen die Umsätze um 48,3 Prozent. Das Wachstum wurde vor allem durch PSP-Hard- und Softwareverkäufe getragen.

Von der PS2 wurden 5,35 Millionen Einheiten produziert, was 2,03 Millionen Stück weniger als im Vorjahr sind. Von der PSP hingegen produzierte Sony 6,22 Millionen Stück und damit 5,71 Millionen Stück mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Filmbereich entstand ein operativer Verlust von 0,4 Prozent. Dabei erwiesen sich die Filme "Legend of Zorro" und "Zathura" als Flops.

Für das Gesamtjahr hat man die Prognose angehoben: So rechnet man mit einem um 2 Prozent höheren Umsatz als man ihn im September 2005 für das Gesamtjahr vorhersagte. Den Nettoverlust schätzt man unverändert auf 70 Milliarden Yen, erwartet aber einem operativen Gewinn von 100 Milliarden Yen. Das sind stolze 375 Prozent mehr als bei der September-Schätzung.

Der 50-Prozent-Anteil von Sony am Joint Venture Sony BMG sorgte für einen Gewinn von 87 Millionen US-Dollar. Der Umsatzrückgang lag bei 1 Prozent. Der Nettogewinn, den Sony vom Joint Venture Sony Ericsson verbuchte, lag bei 83 Millionen US-Dollar. Die Handy-Firma konnte ihren Umsatz um 15 Prozent ausbauen.


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