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Google geht schärfer gegen Suchmaschinen-Spam vor

Deutsche Webseiten geraten ins Visier von Googles Spam-Jägern. Google-Mitarbeiter Matt Cutts verkündete kürzlich, dass der Suchmaschinenbetreiber schärfer gegen Webseitenbetreiber vorgehen will, die versuchen, Googles Bewertungssystem mit entsprechenden Maßnahmen zu überlisten und so Suchmaschinen-Spam erzeugen. Vor allem Webseiten nicht englischer Sprache geraten nun verstärkt ins Visier von Google.
/ Ingo Pakalski
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Wie Matt Cutts(öffnet im neuen Fenster) erklärt, will Google im Jahr 2006 verstärkt nicht englischsprachige Webseiten unter die Lupe nehmen, die versuchen, Googles Bewertungssystem auszutricksen. Somit werden etwa deutsche, französische, spanische und italienische Webseiten stärker als bislang auf Einhaltung der betreffenden Google-Richtlinien kontrolliert.

In einer Richtlinie(öffnet im neuen Fenster) gibt Google Hinweise für Webseitenbetreiber, worauf zu achten ist, um von Googles Suchrobotern berücksichtigt zu werden. Nach Aussage von Matt Cutts wurde etwa die Webseite automobile.de aus Googles Suchindex verbannt, weil sich die Betreiber mit Tricks eine hohe Positionierung im Suchindex erschlichen haben sollen.

So sollen die Macher von automobile.de durch starken Einsatz von Spam-Keywords, Doorway-Pages und JavaScript-Weiterleitungen dafür gesorgt haben, möglichst weit oben in Googles Suchindex zu landen. Das Resultat ist derzeit, dass die Seite komplett von Google verbannt wurde. Sobald die Webseite die von Google genannten Anforderungen wieder erfüllt, wird die Seite wieder in den Index aufgenommen, verspricht Matt Cutts. Bislang ist in dieser Richtung aber offenbar noch nichts passiert.


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