Intel: Erste Prozessoren mit 45-nm-Strukturen ab 2007
Der Vorteil der 45-nm-Prozesstechnik soll sich zum einen in einer ungefähren Verdopplung der Transistordichte bemerkbar machen, was Chips mit mehr Transistoren oder geringerer Größe ermöglicht. Zum anderen soll sich dadurch eine laut Intel ca. 20 Prozent höhere Transistor-Schaltgeschwindigkeit oder auf ein Fünftel reduzierte Leckstromstärke ergeben. Dazu komme noch ein um ca. 30 Prozent niedrigerer Energiebedarf für Transistor-Schaltvorgänge.
Wie bei 65 nm wird Intel voraussichtlich auch bei 45 nm eine spezielle Niedrigvolt-Fertigungstechnik speziell für Embedded- und Handy-Prozessoren entwickeln, was Intels Director of Process Architectures & Integration, Mark Bohr, in einer Telefonkonferenz nicht von der Hand weisen, aber auch noch nicht bestätigen wollte. Vorteile durch den Umstieg auf die von AMD und IBM favorisierte Silicon-on-Insulator-Technik sieht Intel laut Bohr derzeit noch nicht.
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