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USA verschickten auch Ende 2005 am meisten Spam

Spam aus China legt kräftig zu. Auch im vierten Quartal kam der meiste Spam aus den USA, auch wenn der Anteil der USA deutlich zurückging, meldet Sphos. Mit einem Anteil von 24,5 Prozent sind die USA weiterhin Spitze, aber China inklusive Hongkong sind den USA mit 22,3 Prozent dicht auf den Fersen.
/ Jens Ihlenfeld
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Sophos wertet E-Mails aus, die in dessen globalem Netz von Spam-Fallen aufschlagen. Spitzenreiter in dieser Statistik(öffnet im neuen Fenster) sind die USA mit einem Anteil von 24,5 Prozent, damit liegen die USA in dieser Statistik aber erstmals unter 25 Prozent. Deweil nimmt der Anteil an nicht englischsprachigem Spam weiter zu, vor allem durch steigende Zahlen von Zombie-Rechnern, die dank Trojanern, Würmern und Viren fremdgesteuert werden.

Die größten Zwächse in Sachen Spam verzeichnet Sophos aus China, die seit Oktober 2005 um 7 Prozentpunkte zulegten. Der Dritte in der Sophos-Statistik, Südkorea, liegt mit einem Anteil von 9,7 Prozent bereits unter der Marke von 10 Prozent, dahinter folgen Frankreich mit 5,0 Prozent, Kanada mit 3,0 Prozent und Brasilien mit 2,6 Prozent. Deutschland liegt mit 1,8 Prozent auf Platz 12 der Top-12-Liste.

Thematisch ist vor allem der "Pump-and-Dump Stock Spam" im Aufwind, also E-Mails, die auf Aktien hinweisen, um Kurse in die eine oder andere Richtung zu treiben, so dass Spammer an den Aktienmärkten indirekt Geld mit ihren Spam-E-Mails verdienen können.


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