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Lexmark plant Massenentlassungen

Quartalsumsatz im Vorjahresvergleich um 12 Prozent gesunken. Lexmark hat die Ergebnisse seines vierten Geschäftsquartals und des Gesamtgeschäftsjahres veröffentlicht und musste dabei einen Quartalsumsatzrückgang von 12 Prozent von 1,54 auf 1,37 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Der Nettogewinn pro Aktie sank von 1,18 US-Dollar auf 0,71 US-Dollar im Quartal.
/ Andreas Donath
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Sowohl die Umsätze im Geschäfts- als auch im Privatkundenbereich brachen ein, da die Hardwarepreise allgemein sanken, weniger Hardware verkauft wurde und die Verbrauchsmittelumsätze ebenfalls schwach waren, teilte Lexmark mit.

Das Unternehmen kündigte angesichts dieser Entwicklungen einen Umstrukturierungsplan an, um seine Kostenstruktur zu verbessern. Insgesamt sollen 1.350 Positionen umgeändert werden, wobei es zu 825 Entlassungen und ungefähr 525 Versetzungen kommen soll.

In Schottland soll eine Tintenpatronen-Fabrik geschlossen und in den USA die betriebliche Altersversorgung eingefroren werden. Die Umstrukturierungen werden zunächst einmal 130 Millionen US-Dollar kosten, schätzte Lexmark. Die jährlichen Einsparungen bei den Altersversorgungen der Mitarbeiter sollen ungefähr 80 Millionen US-Dollar bringen, wobei 2006 nur 50 Millionen US-Dollar zusammenkommen.

Für das Gesamtjahr wies Lexmark Umsätze in Höhe von 5,22 Milliarden US-Dollar und damit nur 2 Prozent weniger als im letzten Jahr aus. Der Gewinn pro Aktie liegt bei 2,91 US-Dollar und damit um 1,37 US-Dollar weniger als im Vorjahr.

Für das laufende erste Quartal geht Lexmark wieder von hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen prozentualen Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vorjahresquartal aus.


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