Opera Mini: Gratis HTML-Browser fürs Handy startet weltweit
Durch die Kompression lassen sich die Gebühren etwa für GPRS deutlich verringern, weil weniger Daten übermittelt werden. Außerdem können Bilder wahlweise in hoher oder niedriger Qualität angezeigt werden. Entscheidet man sich für die niedrige Qualitätsstufe, senkt das den Datenverkehr nochmals. Wer ganz auf die Anzeige von Bildern verzichtet, verringert die Menge der übertragenen Daten nochmals, muss dann aber möglicherweise Einbußen bei der Seitendarstellung hinnehmen. Die jeweilige Option lässt sich in den Browser-Einstellungen umschalten.
"Mit Opera Mini können viele Menschen mit dem Mobiltelefon durch das Web surfen, das sie heute besitzen", kommentiert Jon S. von Tetzchner, der CEO von Opera Software. "Wir sind stolz darauf, die ersten zu sein, die einen vollwertigen Webbrowser für die Mehrzahl der weltweiten Handy-Nutzer anbieten."
Mit Opera Mini lassen sich keine Java-Applets nutzen und auch Plug-Ins werden nicht unterstützt, was Opera damit begründet, dass der Speicher auf den Mobiltelefonen dafür nicht ausreiche. Zur Verarbeitung von JavaScript gibt Opera an, dass dies zumindest während der Erstverarbeitung möglich ist, um etwa Formularüberprüfungen vorzunehmen. Opera bietet eine Übersicht(öffnet im neuen Fenster) der Handy-Modelle, auf denen Opera Mini genutzt werden kann.
Alternativ gibt es den Browser per Kurzmitteilung(öffnet im neuen Fenster), indem man den Text OPERA an die deutsche Rufnummer 88988 versendet, was dann allerdings mit 3,98 Euro für die SMS zu Buche schlägt. Für Österreich lautet die Rufnummer 900696696 und kostet dort 3,- Euro, während die Kurzmitteilung in der Schweiz an die 987 gesendet werden muss, was mit 6,- Schweizer Franken abgerechnet wird.
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