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6 Megapixel: Panasonic DMC-FZ7 mit 12fach-Zoom

Nachfolgerin der FZ5 mit höherer Auflösung und größerem Display. Panasonic hat mit der DMC-FZ7 sein neues 12fach-Zoom-Modell vorgestellt, das die FZ5 ablösen wird. Die neue Kamera ist nun mit einem 6-Megapixel-CCD ausgestattet und bietet ein größeres, 2,5 Zoll messendes LCD mit 114.000 Pixeln Auflösung sowie eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 1600 und neben einem automatischen auch einen manuellen Fokus.
/ Christian Klaß
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Das Objektiv der Panasonic DMC-FZ7 bietet einen optischen Bildstabilisator und deckt einen Brennweitenbereich von 36 bis 432 mm (KB) bei Anfangsblendenöffnungen von F2,8 und F3,3 ab. Dazu kommt noch eine so genannte erweiterte optische Zoomfunktion, die mit 4 Megapixeln noch eine Brennweite von 530 mm und 595 mm mit 3 Megapixeln erlauben soll.

Die Optik besteht aus elf Linsen in acht Gruppen, wobei drei asphärische Linsen zum Einsatz kommen. Durch den Bildstabilisator sollen bis zu drei Zeitstufen weniger genutzt werden können, ohne dass es zu Verwackelungen kommt. Makroaufnahmen im Weitwinkel-Bereich sind ab 5 cm Objektabstand und im Tele-Makro-Modus ab 100 cm möglich.

Die Kamera bietet neben einer Vollautomatik auch zahlreiche Programm-Modi, Motivprogramme sowie eine Blenden- und Zeitvorwahl und einen manuellen Modus. Die Empfindlichkeit reicht von ISO 80, 100, 200 und 400, während die Belichtungszeiten von 1/2000 bis 8 Sekunden im Automatikmodus und in der manuellen Einstellung bis 60 Sekunden reichen.

Der neue ISO-800/1600-Modus soll auch bei schlechten Beleuchtungssituationen noch für akzeptable Aufnahmen sorgen, wobei dabei nicht in höchster Auflösung fotografiert werden kann. Wie viel genau, ließ Panasonic noch offen, es soll aber für Ausdrucke im Format 10 x 15 cm reichen.

Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise über eine variable Mehrfeldmessung, mittenbetont oder per Spot-Messung, wobei es auch einen Belichtungsspeicher gibt, der durch Antippen des Auslösers aktiviert wird. Ein kleines Klapp-Blitzlicht ist ebenfalls integriert und soll eine Reichweite von bis zu 6 Metern im Weitwinkel- und 5,4 Metern im Telebereich aufweisen.

Der Weißabgleich wird entweder automatisch oder anhand einiger Festeinstellungen für typische Lichtsituationen durchgeführt. Außerdem gibt es eine manuelle Eingriffsmöglichkeit, die außer beim Automatikmodus überall die Justage in 150-Kelvin-Stufen in einem Wertebereich von ±1500 Kelvin erlaubt.

Die in der Kamera eingesetzte Venus Engine II soll Farbsäume (chromatische Aberration) und dunklere Bildecken (Vignettierung) kameraintern ausbügeln und ohne Berücksichtigung des Autofokus eine Auslöseverzögerung auf 0,008 Sekunden ermöglichen. Serienbilder kann man laut Hersteller mit bis zu drei Bildern pro Sekunde aufnehmen. In voller Auflösung kann man so sieben Fotos hintereinander schießen, bevor die Kamera eine kurze Pause zum Speichern auf der SD-Karte benötigt.

Der 9-Feld-Autofokus kann auch auf eine 3-Feld- und eine 1-Feld-Messung geschaltet werden. Ein Hochgeschwindigkeitsmodus nimmt der Display-Darstellung Rechenzeit weg, so dass der Bildaufbau langsamer vonstatten geht, die Scharfstellung aber schneller erfolgen soll.

Im Gegensatz zur Vorgängerin ist bei der FZ7 auch eine manuelle Fokussierung möglich, die über einen Joystick erledigt wird. Damit man auf dem Display die Schärfeeinstellung besser beurteilen kann, wird ein Ausschnitt in der Bildmitte vergrößert dargestellt.

Videoaufnahmen kann die FZ7 außer mit 640 x 480 Pixeln auch im Breitbildformat 848 x 480 Pixel mit einer Bildfrequenz von 30 Aufnahmen pro Sekunde samt Ton anfertigen.

Der Lithium-Ionen-Akku soll pro Ladung rund 320 Aufnahmen nach CIPA-Standard ermöglichen, teilte Panasonic mit. Als Zubehör gibt es noch einen Weitwinkel-Konverter, der die Anfangsbrennweite auf 25,2 mm (KB-Format) senkt, und einen Telekonverter, der die Maximalbrennweite auf 734 mm (bei 6 Megapixeln) erhöht. Darüber hinaus gibt es noch Neutral-Graufilter, Schutzfilter und eine Nahlinse.

Die Panasonic Lumix FZ7 misst 112,5 x 72,2 x 79 mm bei einem Leergewicht von 310 Gramm. Sie soll ab Ende März 2006 in den Farbstellungen Schwarz und Silber für je 479,- Euro erhältlich sein.


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