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DIMP: IMP nach AJAX-Art

Portugiesischer Provider finanziert Entwicklung von "Dynamic IMP". Die Entwickler des freien Webmail-Clients IMP, der auf dem Code des Horde-Projekts aufsetzt, haben mit DIMP eine AJAX-Variante ihrer Software entwickelt. DIMP steht dabei für "Dynamic IMP", setzt das neue Frontend doch auf dem seit Jahren genutzten Code auf und soll doch auch weiterhin eine "klassische" Version der Software angeboten werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Finanziert vom portugiesischen Provider Sapo, einer Tochter der Portugal Telecom, wurde nun aber mit DIMP auch eine dem aktuellen AJAX-Trend folgende dynamische Benutzeroberfläche entwickelt. Eine erste Version ist laut IMP-Entwickler Jan Schneider fast fertig und soll bei Sapo und dessen rund drei Millionen Kunden zum Einsatz kommen.

Mit DIMP soll in erster Linie ein webbasierter E-Mail-Client geschaffen werden, der sich in der Bedienung näher an eine Desktop-Applikation anlehnt. Die Namensgebung lehnt sich dabei an MIMP an, der mobilen Version von Horde IMP.

Bei der Entwicklung wurde auf den Code von IMP und Horde sowie die Bibliotheken Prototype(öffnet im neuen Fenster) und script.aculo.us(öffnet im neuen Fenster) zurückgegriffen. Derzeit ist die Software im Beta-Test und zeigt sich dort in einem dreiteiligen Layout mit Nachrichtenvorschau, Drag-and-Drop-Unterstützung, Kontext-Menüs und einem vereinfachen Ordner-Management.

Von der DIMP-Entwicklung soll aber auch IMP profitieren, denn die Entwickler verbesserten zugleich die Leistung der zugrunde liegenden Software. Dank eines Mailbox-Cache soll diese nun schneller zu Werke gehe, insbesondere wenn der IMAP-Server eher träge ist.

Weitere Details zu DIMP(öffnet im neuen Fenster) verrät Jan Schneider in seinem Blog. Derweil erschien MIMP H3(öffnet im neuen Fenster) in einer ersten Beta-Version.


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