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O2: Bald DSL mit bis zu 25 MBit/s

Mobilfunkanbieter zählte Ende 2005 rund 9,8 Millionen Kunden. O2 konnte auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2005/2006 seine Kundenzahl in Deutschland deutlich steigern. Sie stieg auf rund 9,8 Millionen, ein Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem kündigte O2 den Einstieg ins DSL-Geschäft an – auf Basis der Infrastruktur des neuen Mutterkonzerns Telefónica.
/ Jens Ihlenfeld
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Allein im dritten Quartal verzeichnete O2 in Deutschland 823.000 Neukunden und somit das beste Quartal in der Unternehmensgeschichte. Im Kalenderjahr 2005 hat der Mobilfunknetzbetreiber knapp 2,4 Millionen Kunden hinzugewonnen.

Dabei kamen über das Joint Venture mit Tchibo im dritten Quartal 2005/2006 rund 153.000 neue Kunden hinzu, so dass Tchibo nun auf knapp 600.000 Kunden kommt.

Die Zahl der Kunden mit Laufzeitvertrag ist aber eher bescheiden: Hier zählte O2 nur 278.000 Neukunden. 75 Prozent dieser Neukunden mit Laufzeitvertrag entschieden sich dabei für den Genion-Tarif mit der Homezone. Etwa 20 Prozent der Genion-Kunden besitzen nach den Angaben von O2 keinen Festnetzanschluss mehr.

Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) von O2 beträgt 338 Euro pro Jahr, ist aber rückläufig, was O2 mit sinkenden Gebühren am Markt begründet. Aber auch die steigende Anzahl an Prepaid-Kunden trägt zum Sinken der Durchschnittsumsätze bei.

In Zukunft will sich O2 in Deutschland vom reinen Mobilfunknetzbetreiber zum integrierten Kommunikationsdienstleister wandeln und DSL-Produkte vermarkten. Der Partner für diese Strategie ist die Telefónica Deutschland, gehört O2 doch mittlerweile ebenfalls zum spanischen Telekommunikationskonzern.

Bis Mitte des Jahres will Telefónica mit seinem ADSL2+-Netz rund 40 Prozent aller deutschen Haushalte erreichen und Bandbreiten von bis zu 25 MBit/s im Downstream bereitstellen.


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