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EFF: Lob und Tadel für Google

Datensammlung ist Bürgerrechtlern ein Dorn im Auge

Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat Google für seinen Widerstand gegen das Begehren des US-Justizministeriums, Datenbestände herauszurücken, ausdrücklich gelobt. Google argumentierte, dass mit der Herausgabe die Schutzinteressen seiner Nutzer verletzt werden könnten.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit den Google-Daten soll belegt werden, wie oft nach pornografischen Angeboten gesucht wird, um so ein Argument in die Hand zu bekommen, einen neuerlichen Anlauf für ein Gesetz wie den 'Child Online Protection Act' (COPA) zu unternehmen. Das Gesetz soll sicherstellen, dass Kinder keinen Zugriff auf pornografische Inhalte erlangen.

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Google soll dafür eine Million URLs, die die Suchmaschine indiziert, sowie die Suchanfragen von einer Woche herausrücken. Die Daten sollen allerdings keine Rückschlüsse auf einzelne Benutzer ermöglichen, so der US-Generalstaatsanwalt.

Die Electronic Frontier Foundation ist einer der Kläger gegen COPA gewesen, da das Gesetz ihrer Meinung nach die generelle Redefreiheit, die aus der US-Verfassung hervorgeht, behindert. Nach Meinung des EFF-Anwalts Kurt Opsahl reagiert die US-Regierung über, indem sie Google die schmutzige Arbeit machen lässt, Informationen über das Anwenderverhalten zu sammeln. Dies geschehe, obwohl Google nicht einmal Prozessbeteiligter sei.

Obwohl die EFF Googles Verhalten in diesem Fall begrüßt, kritisierte sie die Suchmaschinenbetreiber auch deutlich. Google speichere alle Suchanfragen und die meisten, wenn nicht gar alle Anfragen seien über Cookies, IP-Adressen und Google-Accounts personifizierbar.

Der für Google einzig vernünftige Weg, die Privatsphäre seiner Anwender vor solchen Rechtsauskunftsansprechen zu schützen, ist nach Ansicht der EFF, weniger Daten zu sammeln und die anfallenden Informationen so bald als möglich wieder zu löschen.

Außerdem rät die EFF den Anwendern, Anonymisierungstechniken wie Tor zu verwenden, um so wenig Spuren wie möglich bei Google zu hinterlassen.

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ThadMiller 25. Jan 2006

Natürlich kümmere ich mich um den Rechner meines Schwagers und ich weiß auch das die...


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