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Itanium: x86er-Code künftig nur per Software

Betriebssystem muss Unterstützung für IA-32 EL mitbringen. Anfang 2004 stellte Intel mit der "IA-32 Execution Layer" eine Softwareschicht für den 64-Bit-Prozessor Itanium vor, über die die IA-64-Chips per Software 32-Bit-Applikationen unterstützen. Bislang brachten die Chips zudem aber noch Hardware-Funktionen zur Unterstützung mit, die mit dem kommenden Itanium-Prozessor mit Codenamen Montecito aber wegfallen sollen.
/ Jens Ihlenfeld
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Schon Anfang 2004 versprach Intel mit der neuen Software eine deutliche Beschleunigung von 32-Bit-Applikationen auf seinen Itanium-Chips. Nun schneidet Intel alte Zöpfe ab und entfernt die Hardware-Unterstützung für 32-Bit-Code aus den kommenden Chips. Dies geht aus dem Referenz-Handbuch(öffnet im neuen Fenster) für die kommende Dual-Core-Version des Itanium hervor.

Gegenüber der US-Site CNet(öffnet im neuen Fenster) bestätigte zudem Intel-Sprecherin Erica Fields, dass den Montecito-Chips die entsprechenden Schaltkreise fehlen werden. Zur Nutzung der "IA-32 Execution Layer" bedarf es nun eines Betriebssystems, das eine entsprechende Unterstützung mitbringt. Erst wenn dieses gebootet wurde, kann die Software genutzt werden.

Auf den Markt kommen soll Montecito Mitte 2006, nachdem Intel den Prozessor zuletzt im Oktober 2005 um etwa ein halbes Jahr nach hinten verschob.


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