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Konica Minolta zieht sich aus Kameramarkt zurück

Sony wird digitale Spiegelreflexkameras für Konica-Minolta-Objektive entwickeln. Konica Minolta hat überraschend angekündigt, sich aus dem Kamera- und Fotomarkt zurückzuziehen. In der heutigen Zeit sei es schwierig geworden, rechtzeitig konkurrenzfähige Produkte anbieten zu können, so das Unternehmen. Sony wird zukünftig digitale Spiegelreflexkameras entwickeln, die kompatibel zu den Maxxum- und Dynax-Systemen von Konica Minolta sind, die Produktion von klassischen Filmen will Konica Minolta nach und nach zurückfahren. Im Rahmen dieser Umstrukturierungen wird auch die Belegschaft reduziert.
/ Julius Stiebert
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Selbst mit den optischen, mechanischen und elektronischen Techniken, über die Konica Minolta verfügt, sei es für die Firma immer schwieriger geworden, Produkte zu entwickeln, die sich auf dem Markt behaupten können, heißt es in der Ankündigung. Bereits im Juli 2005 hatte das Unternehmen beschlossen, gemeinsam mit Sony digitale Spiegelreflexkameras zu entwickeln.

Nun werden jedoch Teile des Kamerageschäfts komplett an Sony übertragen, die zukünftig digitale Spiegelreflexkameras bauen sollen, die auch zu den Maxxum- und Dynax-Objektiven kompatibel sind. Konica Minolta wird ab dem 31. März 2006 weder digitale noch analoge Kameras anbieten, Sony ist ab dem 1. April 2006 dann auch für den Kundenservice für ältere Konica-Minolta-Kameras zuständig.

Ferner wird sich Konica Minolta auch aus dem klassischen Fotofilmgeschäft zurückziehen und plant die Produktionseinstellung zum 31. März 2007.

Im Rahmen dieser Umstrukturierung des Konzerns werden weltweit 3.700 von insgesamt 33.000 Angestellten ihren Arbeitsplatz verlieren, so Konica Minolta.


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