Open News Network: Kunstprojekt stellt Journalisten in Frage
Alle angeschlossenen Teilnehmer erweitern mit der Software, die man derzeit leider nur für Windows beziehen kann, den Text vollautomatisch mit Material (Texte, Bilder und Links), welches auf Grund von Textanalysen und Klassifizierungen aus dem Internet via Suchmaschine bezogen werden soll. Die so erweiterten eigenen Inhalte sind dann aus dem Netz heraus abrufbar.
Die Kritik an der Gate-Keeper-Theorie liegt darin begründet, dass große Medienunternehmen bestimmen, welche Themen aktuell sind. Zudem würden Sie auf Grund ökonomischer Zwänge besonders große Zielgruppen bevorzugen, für die die Medieninhalte interessant sind. Dazu komme es zu einer Vereinheitlichung der Medieninhalte, wodurch Randthemen und -gruppen nicht ausreichend repräsentiert werden könnten.
Außerdem sollen durch das häufige Erscheinen desselben Themas auf unterschiedlichen Websites Journalisten auf Themen gebracht werden, was dafür sorgen könnte, dass die publizierten Themen aufgegriffen werden.
Das Kunstprojekt wird auch ab dem 27. Januar am Carnival for e-Creativity in Delhi (Indien) und im März 2006 an der Viper in Basel (internationales Festival für Film Video und neue Medien) ausgestellt.