GeForce 7300 GS - Konkurrenz für Radeon X1300

Der Speicherausbau liegt bei 128 oder 256 MByte DDR2-Speicher. Beim Speichertakt lässt Nvidia seinen Partnern allerdings freie Hand, so dass er auch durchaus höher oder niedriger liegen kann. Weiteren Speicher kann sich der GeForce 7300 GS – wie auch die Konkurrenz aus dem Hause ATI – vom Hauptspeicher abzweigen. Die Radeon-X1300-Chips verfügen über den ausgefeilteren Speicher-Controller (128-Bit-Ringbus mit 4x 32 Bit) als der GeForce 7300 GS (64 Bit).
Interessant ist der mit allen nötigen Ausgängen bestückte GeForce 7300 GS vor allem für Heimkino-PCs, denn er soll alle Video-Beschleunigungsfunktionen ("Purevideo") der High-End-Chips der GeForce-7-Serie unterstützen. Dies beinhaltet eine Entlastung der CPU bei der MPEG-2- und WMV-Dekodierung auch von hochauflösenden Inhalten bis 1080i, was für 1.920 x 1.080 Bildpunkte im Halbzeilenverfahren steht. Auch der Radeon X1300 kann bei MPEG-2, WMV HD und darüber hinaus bei MPEG-4 AVC (H.264) der CPU unter die Arme greifen.
Nvidia zufolge sollen PCI-Express-Grafikkarten mit GeForce 7300 GS preislich bei knapp unter 100,- Euro starten. Einige Hersteller wie Point of View und XFX wollen bereits liefern können. Zumindest die Karten von Point of View werden aktiv gekühlt, es ist aber zu hoffen, dass auch bald passive GeForce-7300-GS-Karten auf den Markt kommen. Wem die Versionsnummer 7300 bekannt vorkommt: Im Notebook-Bereich wurde bereits ein GeForce Go 7300 vorgestellt.