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Studie soll Urheberrechtsabgabe auf Drucker abwenden

GfK-Studie: 5 Prozent der ausgedruckten Seiten urheberrechtlich relevant. Mit einer GfK-Studie wollen die Druckerhersteller Canon, HP, Kyocera und Xerox die Argumente der VG Wort im Hinblick auf pauschale Urheberrechtsabgaben auf Druck entkräften. Demnach werden Drucker kaum genutzt, um urheberrechtlich geschütztes Material auf Papier zu bringen.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Kern steht das Argument der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort), dass "Drucker für die Erstellung von Vervielfältigungen bestimmt und geeignet sind" . Vor diesem Hintergrund fordert die VG Wort eine pauschale Urheberabgabe auf Drucker.

Die Druckerhersteller setzen sich dagegen zur Wehr und wollen die Urheber durch nutzungsabhängige Gebühren vergüten, ermittelt durch Digital-Rights-Management-Systeme. Damit würden die Gerätepreise sinken, denn statt beim Kauf würden die Verbraucher erst später zur Kasse gebeten. Die VG Wort begegnet diesem Argument damit, dass unter dem Strich die pauschale Abgabe für die meisten Verbraucher vorteilhaft sei, eine Einzelabrechnung hingegen insgesamt betrachtet teurer werde.

Die Druckerhersteller wollten nun mit Hilfe der GfK-Studie belegen, dass Drucker kaum genutzt werden, um urheberrechtlich geschütztes Material auf Papier zu bringen. Die GfK sollte dazu das tatsächliche Nutzungsverhalten der Konsumenten von Computerdruckern untersuchen. Befragt wurden laut Epson-Geschäftsführer Henning Ohlsson über 1.000 Personen, von denen ca. 150.000 Seiten gedruckt wurden.

Die Studie, aus der Epson zitiert, basierend auf einer repräsentativen Umfrage, kommt dabei zu dem Schluss, dass weniger als 5 Prozent der ausgedruckten Seiten in schutzwürdige Urheberrechte Dritter eingreifen können. Damit sei nur eine unwesentliche Anzahl aller gedruckten Seiten überhaupt urheberrechtsrelevant.

Der urheberrechtlich relevante Gebrauch ist nach Ansicht der Druckerhersteller so unwesentlich, dass ein Ausgleich dem Grunde nach nicht in Frage komme.


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