PowerBlock200: Mobiler Militärcomputer mit Cell-Prozessor

In der Größe eines Toasters soll das Gerät bei 3 GHz eine Rechenleistung von 200 Giga-FLOPS erreichen, was etwa 45 Pentium-4-CPUs oder 12 bis 20 PowerPC-CPUs entspreche, so der Hersteller. Der PowerBlock200 soll somit genug Rechenleistung liefern, um Rohdaten in greifbare 3D-Informationen für einzelne Soldaten zu verwandeln. Auf Grund seiner geringen Größe und dem robusten Gehäuse soll sich das Gerät auch für den Einsatz in rauen Umgebungen eignen, um in taktischen Bodeneinheiten wie etwa Panzern oder HMMWVs(öffnet im neuen Fenster) eingesetzt zu werden.
Neben der rohen Rechenleistung bietet der PowerBlock200 recht viele Anschlüsse, um die eingehenden Daten zusammenzuführen. Neun Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und zwei 2-Gigabit-Fibre-Channel-Anschlüsse für Hochgeschwindigkeitsanbindungen stehen zur Verfügung. Zudem befinden sich noch zwei serielle Schnittstellen an dem Gerät und nicht näher spezifizierte General-Purpose-I/O-Ports. Für mögliche Erweiterungen steht ein Mezzanine-Kartenslot zur Verfügung.
Das Gerät selbst existiert bisher nur als Designstudie ohne Funktion und soll im ersten Halbjahr 2007 für das Militär zur Verfügung stehen.



