Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Intel meldet Rekorde, aber verfehlt Prognosen

Absatz von Desktop-Prozessoren unter den Erwartungen. Intel meldet für das vierte Quartal 2005 Umsatz- und Gewinnrekorde. Der Umsatz kletterte auf 10,2 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn auf 2,5 Milliarden US-Dollar. Dennoch bleibt das Unternehmen damit hinter den eigenen Umsatzerwartungen zurück.
/ Jens Ihlenfeld
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Intel hatte für das vierte Quartal einen Umsatz zwischen 10,4 und 10,6 Milliarden US-Dollar prognostiziert und liegt mit 10,2 Milliarden US-Dollar dahinter zurück. Schuld sei vor allem der Absatz von Desktop-Prozessoren, der hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Intel gibt sich trotz verfehlter Prognosen selbstbewusst. Intel-Chef Paul Otellini verweist auf das mit 3,3 Milliarden US-Dollar beste operative Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Große Hoffnungen setzt er in die Anfang 2006 vorgestellten Produkte und Plattformen Core Duo und Viiv sowie die Chip-Herstellung in 65-Nanometer-Technik.

Auch für 2005 insgesamt weist Intel einen Rekordumsatz von 38,8 Milliarden US-Dollar aus, der Nettogewinn liegt bei 8,7 Milliarden US-Dollar.

Dabei verkaufte Intel insgesamt mehr Prozessoren, allerdings zu einem leicht gesunkenen Durchschnittspreis. Für Rekorde sorgten Intels Chipsätze und auch der Verkauf von Mainboards legte zu. Selbst Flash-Produkte verkauften sich besser als je zuvor und das zu steigenden Durchschnittspreisen. Weniger gut lief hingegen das Geschäft mit Prozessoren für Handys und PDAs.

Für 2006 erwartet Intel einen Umsatzzuwachs von 6 bis 9 Prozent gegenüber 2005, für das erste Quartal 2006 sollen die Umsätze zwischen 9,1 und 9,7 Milliarden US-Dollar liegen.


Relevante Themen