Adobe zeigt Premiere Pro 2
Premiere Pro 2.0 bietet nun so genannte Clip Notes, mit denen Videoprojekte leichter abgestimmt und freigegeben werden können, was die Produktivität der Arbeitsabläufe deutlich steigern soll. Dazu kommt PDF-Technik als Kommentierungswerkzeug zum Einsatz, indem bei der Überprüfung einer Videodatei Timecode-basierte Kommentare möglich sind, die als PDF-Datei an den Verfasser geschickt werden. Die betreffenden Kommentare bindet die Videoschnitt-Software dann beim Import automatisch ein.
Sowohl HD- als auch SD- sowie HDV-Material unterstützt Premiere Pro nun direkt, was auch für die AJA Xena HS Real Time Encoding Card gilt. Der Hersteller verspricht somit gute Ergebnisse in hoher Bildqualität. Als weitere Neuerung ist der Export von Flash-Video-Dateien (FLV) möglich und der Zugriff auf die Dateiverwaltungssoftware Bridge. Zudem bindet sich die Software noch enger in Photoshop CS2, Encore DVD 2.0 sowie After Effects 7.0 ein, was die Produktivität insgesamt verbessern soll.
Nach Adobe-Angaben ist Premiere Pro 2.0 ab sofort für Windows XP zu haben. Die Vollversion kostet rund 1.045,- Euro, während das Upgrade auf einen Preis von 277,- Euro kommt. Die Software ist zudem Bestandteil des Production Studio in der Premium- und Standardausführung.



