VDSL: Bundesnetzagentur rät Telekom zu Gesprächen

Matthias Kurth will nicht schon im Voraus eingreifen

Die Angebote von 1&1 sowie Freenet.de, sich an den Investitionen in das geplante VDSL-Netz der Telekom zu beteiligen, erhöhen den Druck auf den Ex-Monopolisten. Dies unterstrich nun auch Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, gegenüber der Börsen-Zeitung und drängt die Telekom zum Dialog mit den Wettbewerbern.

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Die Deutsche Telekom will in einigen Ballungszentren ein VDSL-Netz errichten, über das Kunden Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s zur Verfügung stehen sollen. Allerdings drängt die Telekom darauf, das neue Netz zunächst aus der Regulierung herauszuhalten, um die Preise für Kunden und Wettbewerber freisetzen zu können. Voraussetzung dafür sind aber Angebote, mit denen das neue Netz zu einem neuen Markt wird und die sich mit bestehenden Techniken so nicht umsetzen lassen.

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Die Wettbewerber der Telekom indes drängen auf einen Zugang zu dem geplanten neuen Hochgeschwindigkeitsnetz, um darüber eigene Produkte anzubieten. Um dem Nachdruck zu verleihen, kündigte United-Internet-Chef Ralph Dommermuth Ende letzter Woche an, sein Konzern wäre bereit, sich mit 500 Millionen Euro am Aufbau zu beteiligen. Freenet.de folgte der Offerte und stellte ebenfalls eine Beteiligung an den Investitionen in Aussicht. Insgesamt sollen die Investitionen bei rund 3 Milliarden Euro liegen.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, unterstrich nun gegenüber der Börsen-Zeitung wieder einmal seine Empfehlung an die Telekom, sich mit den Wettbewerbern freiwillig zu einigen. Allerdings machte Kurth zudem klar, dass die Bundesnetzagentur zunächst abwarten wolle, "ob die von der Telekom durch den Netzausbau in Aussicht gestellten neuen Märkte auch tatsächlich entstehen." Den Markt schon im Voraus zu regulieren, hält Kurth für wenig sinnvoll.

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