GPL v3: Der erste Entwurf

Neu ist zudem eine zeitliche Begrenzung, die in Sektion 2 eingefügt wurde. So gilt die GPL nun für die Zeit, in der ein Werk urheberrechtlich geschützt ist. Mit dieser Regelung will man den Urheberrechten einiger Länder besser entsprechen, denn anders als in den USA verlangt das Urheberrecht mancher Länder eine klare zeitliche Begrenzung. Läuft das Urheberrecht aus, kann die Software in jedem Fall frei genutzt werden, was die Lizenz nun nochmals explizit aufgreift.

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Auch das Thema Patente spielt bei der GPL v3 eine Rolle, wenn auch kein große. Wer eine Software unter der GPL v3 anbietet, soll Nutzern zugleich einfache Nutzungsmöglichkeiten für damit verbundene Patente einräumen. Entsprechende Regelungen in dieser Richtung waren in der GPL 2 nur implizit enthalten, in der neuen Version wird dies nun explizit aufgegriffen.

Die GPL v3 geht aber noch einen Schritt weiter: Wer mit Patenten gegen die Software oder darauf aufbauende Software vorgeht, verliert die aus der GPL resultierenden Rechte und darf die Software demnach nicht mehr nutzen oder anbieten. Diese Regelung ist im Vergleich zu anderen Lizenzen sehr zurückhaltend.

DRM-Systeme werden in der Lizenz klar abgelehnt, da entsprechende Systeme der Idee freier Software widersprechen. Auch darf eine Software unter der GPL v3 dem Vorschlag zufolge nicht in die Privatsphäre der Nutzer eindringen. Zudem wird klargestellt, dass die jeweilige Software keine technische Schutzmaßnahme darstellt, ganz gleich, was die Software tut. Damit richtet man sich ganz offenbar gegen Regelungen im Urheberrecht, auch dem deutschen Urheberrecht, die es untersagen, technische Schutzmaßnahmen zu umgehen.

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