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Semantische Interpretation für Webanwendungen

Semantic Interpretation for Speech Recognition vor Standardisierung. Das World Wide Web Consortium (W3C) arbeitet weiter an Spracherkennung für Webanwendungen und hat die Spezifikation für die "Semantic Interpretation for Speech Recognition 1.0" (SISR) als stabil erklärt. Damit soll eine semantische Interpretation der per Sprache eingegebenen Inhalte möglich sein. Bis zur endgültigen Standardisierung können nun noch Kommentare abgegeben werden.
/ Julius Stiebert
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Mit der Speech Recognition Grammar Specification(öffnet im neuen Fenster) können Entwickler Regeln erstellen, um verschiedene Antworten zu verarbeiten. Somit lassen sich beispielsweise ein "Ja" oder ein "Okay" einheitlich als Zustimmung interpretieren.

Um diese Spracheingaben besser auswerten zu können, wurde die Spezifikation zur Semantic Interpretation for Speech Recognition (SISR) erstellt. Damit lässt sich die Bedeutung von Äußerungen erkennen und durch die Webanwendung weiterverarbeiten. Die erkannte Information wird als ECMAScript-Objekt ausgegeben, das in XML umgewandelt werden kann. Damit lassen sich die Inhalte des durch die Speech Recognition Grammar Specification definierten Tags semantisch auswerten.

Sowohl SISR als auch die Speech Recognition Grammar Specification zählen zum W3C Speech Interface Framework(öffnet im neuen Fenster) . Noch bis zum 20. Februar 2006 können Kommentare zu SISR abgegeben werden, danach wird die Standardisierung durch das W3C erwartet.


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