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Verbraucherschutz: Online-Banking noch empfehlenswert?

Betrugsfälle weiten sich aus. Die Verbraucherschützer aus Nordrhein-Westfalen überlegen, ob man Online-Banking angesichts der massiven Phishing-Betrugsfälle noch empfehlen könne. Dies ist die Quintessenz eines Artikels der Neue Ruhr Zeitung/ Neue Rhein Zeitung (NRZ), worin Hartmut Strube, Finanzjurist bei der Verbraucherzentrale NRW, seine Bedenken gegenüber Online-Banking äußert.
/ Andreas Donath
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Zwar seien die Banken bemüht, das Online-Banking sicherer zu machen und würden beispielsweise mit dem iTAN-Verfahren versuchen, die Erschleichung von Transaktionsnummern zu erschweren, doch ganz sicher kriegt man Online-Banking nach Meinung von Strube nie.

Wenngleich sich die Banken bei Betrugsopfern derzeit oft noch kulant zeigen und die Schäden ersetzen, würde dieses Entgegenkommen nicht für immer bestehen, warnte Strube. Vor allem dann nicht, wenn das Phishing weiter zunimmt und die Schadenssummen empfindlicher würden. Nach Angaben von Sven Kretzschmer von der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt gegenüber der NRZ würden sich jedoch zunehmend auch jetzt schon Kunden melden, denen die Bank nicht oder nur wenig entgegenkommen würde.

Die deutlich sichereren Chipkartenleser würden die Banken nur ungern einsetzen, so Strube. Angeblich finden nämlich 80 Prozent des Online-Bankings am Arbeitsplatz statt – und da wäre der Einsatz von Zusatzhardware hinderlich bis unmöglich.


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