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Plextor schließt alternative Qualitätstest-Werkzeuge aus

PxScan, PxLinux und QPxTool funktionieren mit neuen Laufwerken nicht mehr. Beginnend mit dem DVD-Brenner PX-755 setzt Plextor einen Authentifizierungsalgorithmus in der Firmware ein, die die zur Qualitätsüberprüfung von Rohlingen notwendigen Funktionen nur der offiziellen Windows-Software zur Verfügung stellt. Bereits früher hatte das Plextor-Mutterunternehmen Shinano Kenshi den Entwicklern der alternativen Programme PxScan und PxLinux Klagen angedroht . Nun verhindert die Firma auf andere Weise die Funktion der freien Werkzeuge.
/ Julius Stiebert
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PxScan beherrscht einige Funktionen der Windows-Software Plextools, die Plextor mit seinen Laufwerken ausliefert bzw. in einer Professional-Edition kostenpflichtig anbietet, so kann es nach dem Brennen verschiedene Qualitätstests durchführen. Unter Linux ist dies mit der Portierung PxLinux sowie dem Programm QPxTool möglich.

Auf neuen Plextor-Brennern wird die dafür verwendete Q-Check-Funktion allerdings nur noch der offiziellen Software zur Verfügung stehen, konkret sollen hiervon derzeit die Modelle PX-755 und PX-760 betroffen sein. Die Firmware gibt die Kommandos erst nach erfolgreicher Authentifizierung der Software frei, . Somit kann die Q-Check-Funktion weder von PxScan noch von den Linux-Programmen PxLinux und QPxTools freigeschaltet und dementsprechend nicht mehr verwendet werden. Windows-Nutzern bleibt also nur der Einsatz der Plextools übrig, Linux-Nutzer hingegen können die Funktionen gar nicht mehr nutzen.

Laut QPxTool-Webmaster Thomas Maguin zeigte Plextor in Bezug auf eine Lösung für Linux bis vor kurzem noch Gesprächsbereitschaft, nach Rücksprache mit Plextor Japan habe sich dies jedoch geändert.


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