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IT-Arbeitsmarkt zog 2005 wieder an

2005 rund 25 Prozent mehr Jobs in der IT-Branche als im Vorjahr. Betrachtet man die Entwicklung am IT-Arbeitsmarkt, so kann man nach einer Analyse des Personaldienstleisters Adecco feststellen, dass es im Jahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr wieder aufwärts ging. 2005 wurden ein Viertel mehr offene Stellen ausgeschrieben als im Vorjahr, berichtet die Computerwoche in Bezug auf die Adecco-Studie.
/ Jens Ihlenfeld
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Quantitativ betrachtet wurden im letzten Jahr 20.961 Stellen für IT-Fachkräfte ausgeschrieben, während es 2004 16.673 Offerten waren. Nach wie vor werden dabei die meisten Stellen von Beratungs- und Softwarefirmen angeboten. Bei diesen Arbeitgebern, die 2005 6.240 Stellenangebote aufwiesen, gab es im Jahresvergleich über 50 Prozent Zuwachs.

Von der prozentualen Steigerung her war der Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie hingegen führend: Die Zahl der Angebote stieg um mehr als das Sechsfache von 32 auf 212 Jobs.

Auch im Maschinenbau-Bereich, bei den Verlagen, der Elektroindustrie sowie der TK-Branche gab es Zuwächse, während sich im öffentlichen Dienst die Angebote mit 2.100 Stellenausschreibungen auf Vorjahresniveau hielten. Eine Flaute herrschte hingegen immer noch bei den IT-Offerten der Chemie- sowie der Nahrungsmittel- und Konsumgüterindustrie.

Auch inhaltlich gab es bei den Stellenangeboten starke Veränderungen: So ist ein mehr als 50-prozentiger Zuwachs in den Bereichen Internet/online und Anwendungsentwicklung zu verzeichnen. Auch Verkäufer, Datenbank- sowie Systemspezialisten und Organisatoren wurden verstärkt gesucht. Rückgänge gab es im Netz- und Großrechnerumfeld.

Knapp 60 Prozent der Arbeitgeber setzen in ihren Stellenanzeigen ein Informatik- oder Ingenieursstudium voraus, wobei der Abschluss in Wirtschaftsinformatik im Kommen ist – allerdings auf einem niedrigen Niveau: Die Zahl der Angebote für Absolventen dieser Fachrichtung hat sich mit rund 870 Offerten in den letzten beiden Jahren verdoppelt.


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