Nichtflüchtiger Nano-Magnetspeicher in der Entwicklung
Die Herausforderung besteht darin, ein Design zu finden, das zuverlässige, kostengünstige und kompakte Magnetspeicherzellen erlaubt. Die Forscher rund um Frank Zhu(öffnet im neuen Fenster) haben jetzt einen möglichen Weg dorthin gefunden: ungleichmäßig geformte Kobalt- oder Nickelringe, die als Speicherzellen fungieren. Mit diesen "Nanoringen" können auf Grund ihrer Größe auf kleinen Flächen erhebliche Mengen Informationen gespeichert werden. Sie sollen den Forschungsergebnissen nach immun gegen magnetische Streufelder sein, die von anderen magnetischen Materialien in ihrer Nähe ausgehen.
Die asymmetrische Form erlaube es, dass mehr Nanoringe in den so genannten "Vortex-Zustand" gelangen könnten, d.h. keinerlei magnetische Störstrahlung abgeben und sich nicht gegenseitig beeinflussen. Dadurch kann man sie extrem eng zueinander anordnen. Die Herstellung ist mehrstufig und umfasst Selbstanordnung, Dünnfilm-Abscheidung und Trockenätzung. Die irregulären Formen werden am Ende des Prozesses mit Argon-Ionenstrahlen geätzt und sorgen für die Aufrichtung der Ringe.
Bei symmetrischen Nanoringen sind den Forschungsergebnissen nach nur 40 Prozent in der Lage, in den Vortex-Zustand zu kommen. Mit asymmetrischen Ringen sollen es zwischen 40 und 100 Prozent sein, je nachdem, wie man das Magnetfeld ausrichtet.