Microsoft schließt am Patch-Day zwei Sicherheitslücken

Gefährliche Sicherheitslücken in Windows, Office und im Exchange-Server

Am Patch-Day für den Januar 2006 schließt Microsoft Sicherheitslücken in Windows bzw. im Internet Explorer sowie in Office bzw. Outlook im Zusammenspiel mit dem Exchange-Server. Das Windows-Sicherheitsloch erlaubt über manipulierte Webschriftarten das Einschleusen beliebigen Programmcodes. Das gleiche Risiko tritt bei dem zweiten Sicherheitsleck auf, das in Outlook in Kombination mit dem Exchange-Server auftritt. Zudem bietet Microsoft neuerdings ein CD-Image mit den beiden Windows-Patches dieses Jahres an.

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Das Windows-Sicherheitsloch tritt bei der Verarbeitung von in HTML-Code eingebetteten Open-Type-Schriftarten auf. Bei der Anzeige einer solchen manipulierten Webschriftart mit der Rendering Engine des Internet Explorer wird der Systemspeicher beschädigt, so dass sich darüber beliebiger Programmcode ausführen lässt. Dies verschafft einem Angreifer eine umfassende Kontrolle über das System, sofern der angemeldete Benutzer über Administratorrechte verfügt.

Inhalt:
  1. Microsoft schließt am Patch-Day zwei Sicherheitslücken
  2. Microsoft schließt am Patch-Day zwei Sicherheitslücken

Da die Rendering Engine des Internet Explorer auch von diversen E-Mail-Clients wie etwa Outlook oder Outlook Express zur Anzeige von HTML-Nachrichten verwendet wird, sind auch diese anfällig für das Sicherheitsleck. Ein Angreifer kann das Sicherheitsleck also ausnutzen, indem er eine manipulierte Webschriftart in eine Webseite einbindet oder per HTML-E-Mail versendet.

Microsoft bietet einen Patch für Windows 2000, XP und Windows Server 2003 zum Download an. Das Sicherheitsloch wurde von den Sicherheitsexperten von eEye gefunden und bereits im Juli 2005 an Microsoft gemeldet. Demnach ließ sich der Software-Gigant mehr als fünf Monate Zeit, die Sicherheitslücke in Windows zu schließen.

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Microsoft schließt am Patch-Day zwei Sicherheitslücken 
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