Abo
  • Services:

Gehackte Spielerkonten und Patchday bei Eve Online

Hersteller CCP empfiehlt den Spielern, ihre Passwörter neu zu setzen

In der vergangenen Woche wurden bei einem größeren Angriff auf das Online-Rollenspiel Eve Online 57 Spielerkonten erfolgreich gehackt. Aus Sicherheitsgründen wurden deshalb die Passwörter zahlreicher Zugänge zurückgesetzt. Zudem gibt es für Eve Online einen neuen Client-Patch, der vor allem Probleme beheben soll, die mit der Erweiterung Red Moon Rising hinzugekommen sind.

Artikel veröffentlicht am ,

Am 6. Januar 2006 gab es mehrere Versuche, die Eve-Online-Zugänge von Spielern zu hacken. Nach Angaben des Herstellers CCP Games sind 57 davon erfolgreich gewesen. Man versichert jedoch, dass CCP keine Zahlungsinformationen in den Zugängen speichert, so dass die Angreifer keine Möglichkeit hatten, an Kreditkarteninformationen zu gelangen. Als weitere Vorsichtsmaßnahme hat CCP zudem die Passwörter von mehreren tausenden Zugängen zurückgesetzt und den Spielern per E-Mail ein neues Passwort zugeteilt, das diese jedoch sofort wieder ändern sollen. Die Kundenbetreuung war zwischenzeitlich wegen der Vorgänge überlastet. Problematisch war vor allem der Umstand, dass viele Spieler keine aktuelle E-Mail-Adresse hinterlegt hatten.

Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Berlin
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven

Derweil kämpft Eve Online noch immer mit seinem Wachstum, denn mittlerweile spielen mehr als 22.000 Spieler gleichzeitig in dem Eve-Universum. Mitte Dezember 2005 waren es noch 19.500 Teilnehmer. Mit der Erweiterung "Red Moon Rising" sollte eigentlich vieles besser werden, die noch immer zunehmende Anzahl von Spielern machte viele Bemühungen jedoch kurz darauf wieder zunichte.

Der Client-Patch soll einige Probleme beheben, darunter auch Balance-Probleme, die mittelfristig die Wirtschaft beeinflusst hätten und Änderungen im Lastverteilungsverfahren bringen, um Verzögerungen im Spiel weiter zu reduzieren. Die eigentlich für diesen Patch in Aussicht gestellten neuen Blutlinien bzw. Völker sind jedoch abermals nach hinten verschoben worden.

Ein für viele Spieler großes Ärgernis war die in "Red Moon Rising" neu eingeführte Schriftart, der selbst in der größten Einstellung ab und an noch Satzzeichen verschwinden ließ. Auch die zwischenzeitlich als Exploit eingestufte Nutzung eines gewissen Dronentyps soll rückgängig gemacht worden sein, sie hatten eine höhere Trefferquote als vorgesehen war.

Des Weiteren plant CCP den Austausch des gesamten Server-Clusters. Der neue Cluster bestehend aus IBM-Blade-Servern mit AMD-Opteron-64-bit-CPUs soll sich bereits auf dem Weg befinden und mit etwas Glück Anfang Februar 2006 installiert werden. CCP hält es sogar für möglich, mit dem neuen Cluster in die Top-500-Liste der schnellsten Supercomputer einsteigen zu können.

Der Patch kann über das Auto-Update des Clients oder von der Patch-Seite heruntergeladen werden. Weitere Änderungen sind in den Patchnotes aufgelistet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. (-60%) 15,99€
  3. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-73%) 7,99€

SR 24. Jan 2006

Mit WoW wäre das nicht passiert? aus was spielst du an, auf das Account Hacking oder auf...

Moinsen 18. Jan 2006

Stimme dem vollkommen zu. Bei eve findste total schnell ne vernünftige corp mt den...

Keks 11. Jan 2006

na besser als jedes sony gesockse.


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Watch - Hands on

Samsung hat seine neue Smartwatch Galaxy Watch vorgestellt. Wir haben uns die Uhr vor der Präsentation angeschaut.

Samsung Galaxy Watch - Hands on Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /