Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Bericht: Lieferengpässe bei der Xbox 360 befürchtet

Microsoft wird Ziel von 3 Millionen verkauften Geräten in 90 Tagen verfehlen. Microsoft wird sein erklärtes Ziel, innerhalb der ersten 90 Tage nach Verkaufsstart der Xbox 360 rund 3 Millionen Geräte auszuliefern, verfehlen, meldet die Financial Times. Schuld seien Kapazitäts- und Lieferengpässe bei einigen Komponenten.
/ Jens Ihlenfeld
80 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Bis zum Ende des eigenen Geschäftsjahres im Juni 2006 will Microsoft 4,5 bis 5,5 Millionen Xbox 360 ausliefern, dies habe Peter Moore, Leiter von Microsofts Xbox- und Spiele-Abteilung, auf der CES bekräftigt, so die Financial Times(öffnet im neuen Fenster) . Microsoft hatte die Konsolen zum Jahresende 2005 innerhalb weniger Wochen in den USA, Europa und Japan auf den Markt gebracht.

Das Blatt zitiert nicht näher genannte Analysten, die von rund 1,3 Millionen ausgelieferten Geräten 2005 sprechen, für Januar aber Lieferengpässe der Konsole erwarten. Die Konsequenzen treffen auch die Spielehersteller, deren Absatz dadurch stärker eingeschränkt wird. EA und Activision hatten bereits verkündet, das Weihnachtsgeschäft sei insgesamt schlechter als erwartet gelaufen, Activision hatte dafür die neue Konsolengeneration mit verantwortlich gemacht. Kunden würden in Anbetracht der neuen Konsolengeneration, die Microsoft mit der Xbox 360 eingeläutet hat, weniger Spiele für die alte Xbox bzw. PlayStation 2 kaufen, deren Nachfolger in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.

Manche Spielehersteller halten ihre Titel für die Xbox 360 aber auch noch zurück, um später von einer größeren installierten Basis an Konsolen zu profitieren.


Relevante Themen