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Google: Videomarktplatz und kostenloses Softwarepaket

Premium-Videos gibt es derzeit nur für die USA. Viel Trubel gab es im Vorfeld der Google-Keynote auf der CES 2006 in Las Vegas. Nach der Aufregung erscheinen die Ankündigungen aber eher unspannend: So wird Google künftig über Google Video auch kostenpflichtige Premium-Inhalte diverser Fernsehsender vertreiben, gepaart mit einer neuen Video-Player-Software. Mit dem "Google Pack" hat der Suchmaschinen-Riese zudem eine kostenlose Sammlung praktischer Windows-Software zusammengestellt, nicht nur aus dem eigenen Haus.
/ Jens Ihlenfeld
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Der neue Google Video Store(öffnet im neuen Fenster) soll unter anderem historische Videos von ITN, Interviews von Charlie Rose, Musik-Videos von Sony BMG und Basketballspiele der NBA zum kostenpflichtigen Download anbieten. Auch der US-Fernsehsender CBS ist mit von der Partie und will Serien wie CSI, Survivor und NCIS, aber auch Klassiker wie Twilight Zone, MacGyver und StarTrek (Deep Space Nine und Voyager) ohne Werbung anbieten. Basketballspiele der NBA sollen 24 Stunden nach dem Spiel zum Download zur Verfügung stehen.

Damit erweitert Google seinen bestehenden Dienst um "Premium-Inhalte"; schon jetzt kann jeder seine Videos darüber kostenlos verteilen, künftig soll dies auch kostenpflichtig und auf Wunsch mit DRM versehen möglich sein. Die Preise bestimmen die Anbieter der Inhalte, Google macht hier keine Vorgaben.

Dafür bietet Google einen neuen Video-Player zum Download an, der kostenlos heruntergeladen werden kann. Auch Besitzer von Apples iPod und einer Sony PSP sollen die Videos in speziell aufbereiteter Form herunterladen können, beschränkt aber auf Inhalte ohne Kopierschutz. Die größte Einschränkung besteht darin, dass sämtliche Premium-Inhalte des Google Video Store nur in den USA zur Verfügung stehen.

Neben den erweiterten Video-Downloads kündigte Google auf der CES auch das "Google Pack" an, eine kostenlose Softwaresammlung von "sicherer und nützlicher" Software. Alle Programme können mit dem Google-Updater auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Dieser prüft auch regelmäßig, ob neue Versionen der einzelnen Applikationen verfügbar sind.

Dabei umfasst das Google Pack die Einzelapplikationen Adobe Reader 7, Ad-Aware SE Personal, GalleryPlayer HD Images, Google Desktop, Google Earth, Google Pack Screensaver, Google Talk, Google-Toolbar für Internet Explorer, Mozilla Firefox mit der Google-Toolbar, Norton AntiVirus 2005 Special Edition, Picasa, RealPlayer und den Instant-Messenger Trillian.

Der Nutzer entscheidet selbst, welche Programme er installieren will; sind einige davon schon auf dem Rechner vorhanden, schaut der Installer, ob es eine aktuellere Version gibt. Er informiert auch, wenn neue Programme in das Google Pack aufgenommen werden.

Das Google-Pack steht unter pack.google.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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