Display-Technik: Erstes SED bald auf dem Markt
Wie bei herkömmlichen Kathodenstrahlröhren kollidieren auch bei SED-Panels Elektronen mit einem leuchtmittelbeschichteten Bildschirm. Anders als bei Kathodenstrahlröhren werden die Elektronen aber nicht von einer zentralen Quelle abgegeben und der entsprechende Elektronenstrahl abgelenkt. Vielmehr sind die Elektronen-Emitter bei SEDs in gleicher Zahl vertreten wie es Pixel auf dem Bildschirm gibt.
Während im direkten Vergleich mit LCDs bei SED vor allem die notwendige Hintergrundbeleuchtung entfällt, kann sich SED gegenüber Plasma vor allem durch bessere Farbtreue und hohen Farbkontrast behaupten. Die Reaktionszeit von SED liegt bei etwa einer Millisekunde. Der Stromverbrauch liegt unter der von LCDs und Plasmas, ein weiterer Vorteil der SED-Technik.
Canon zufolge wird das bald marktreife 55-Zoll-SED nur in vergleichsweise geringer Stückzahl hergestellt. Für den Massenmarkt ist SED also noch nicht ganz bereit, soll aber später stärker in Konkurrenz mit bestehender Display-Technik treten.
Preisangaben wurden noch nicht gemacht, preislich will Canon aber mit High-End-LCDs und -Plasmas mithalten können.



