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Solid: KDE 4 soll dynamischer werden

Solid-Projekt möchte Arbeit mit wechselnden Netzwerken und Geräten vereinfachen

Das neu gegründete KDE-Projekt "Solid" möchte die Nutzung verschiedener Netzwerke und wechselnder Geräte, wie Digitalkameras oder PDAs, vereinfachen. Gerade durch drahtlose Netzwerke und USB- oder Bluetooth-Geräte komme es zum häufigen Wechsel der Verbindungen, wobei Benutzer Geräte und Netzwerkverbindungen trotzdem sofort nutzen wollen. Um den Unix- und Linux-Desktop KDE in dieser Hinsicht dynamischer zu gestalten, entwickelt das Solid-Projekt ein neues API.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Solid soll zum Teil noch in die in der Entwicklung befindliche KDE-Version 4 aufgenommen werden, für die mit Plasma ein neues Desktop-Konzept entworfen wird. Gerade in Zeiten von drahtlosen Netzwerken sei ein Computer häufig nicht mehr nur mit einem Netz verbunden, so die Initiatoren. Auch kämen viele wechselnde Geräte wie MP3-Player oder Digitalkameras mit dem PC in Verbindung und Benutzer hätten den Anspruch, diese sofort nutzen zu können, ohne sie jedes Mal neu einrichten und konfigurieren zu müssen.

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KDE bietet zwar bereits Ansätze für den Umgang mit solchen Geräten und Netzwerken, eine einheitliche Basis fehlt aber bisher - Solid soll dies nun ändern. Dadurch soll ebenfalls eine robustere Grundlage für den Einsatz in dynamischen Umgebungen erzielt werden, so dass Nutzer keine Angst vor nicht nutzbaren Geräten oder Datenverlust haben müssen.

In Zusammenarbeit mit dem Plasma-Team soll Solid auch in den Desktop integriert werden, um so einfach auf angeschlossene Hardware zugreifen und diese verwalten zu können. So könnte ein Plasma-Applet beispielsweise auch über ein schnelleres, drahtloses Netzwerk in der Umgebung informieren und dem Nutzer anbieten, in dieses zu wechseln oder Hardware-Informationen anzeigen.

Ein weiteres Ziel ist es, Solid portabel zu gestalten, damit es als Framework unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem ist und sich, wie KDE, nicht auf eine Plattform beschränkt.

Solid soll dabei zukünftig komplett in KDE integriert werden, so dass Konqueror beispielsweise beim Anschließen eines MP3-Players einen neuen Kontextmenüpunkt erhält, um Musik auf den Player zu überspielen. Eine andere Möglichkeit wäre, einen Bluetooth-fähigen Bildschirm einzuschalten und alle Multimedia-Anwendungen würden die Ausgabe auf diesem anbieten. Des Weiteren soll auch die Unterstützung von Energiesparmodi verbessert werden, so dass beim "Einschlafen" des Computers beispielsweise alle Netzwerkverbindungen korrekt getrennt und USB-Geräte synchronisiert werden, um so Datenverlust zu vermeiden.

Die Entwickler planen, eine Bibliothek namens "libkdehw" zu programmieren, deren API dann für andere KDE-Anwendungen verfügbar ist. Geplant ist in jedem Fall eine erste Integration von Solid in KDE 4, für das es noch keinen Erscheinungstermin gibt, es sollen jedoch nur einige Ideen bis dahin realisiert werden.



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