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AMD Live! gegen Intels Viiv

PCs und Notebooks sollen Unterhaltungselektronik ergänzen. Nicht nur Intel, auch AMD will mit seiner PC-Hardware ins Wohnzimmer. Während Intel mit Viiv eine neue Plattform für Unterhaltungselektronik mit PC-Komponenten ins Leben ruft, will AMD PCs und Notebooks mit "AMD Live!" als wohnzimmertauglich kennzeichnen.
/ Jens Ihlenfeld
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Entsprechende Geräte, die AMD Live! unterstützen und typische Unterhaltungselektronik wie den Fernseher erweitern, sollen ab Mitte 2006 auf den Markt kommen. Anders als Intel setzt AMD dabei auf eine offene Plattform, die Industriepartner nach ihren Vorstellungen adaptieren können. Intel hingegen macht bei Viiv enge Vorgaben, was entsprechende PCs mitbringen müssen.

Das Siegel "AMD Live!" soll Nutzern zudem signalisieren, dass sie entsprechende Geräte leicht miteinander verbinden, Daten austauschen und auf ihre digitalen Inhalte zugreifen können.

Auch wenn AMD keine engen Vorgaben machen will, ein Athlon 64 X2 mit zwei Kernen oder ein Mobilprozessor von AMD mit zwei Kernen sollten schon in den Systemen stecken. Als Betriebssystem soll wie auch bei Viiv Microsofts Windows XP Media Center Edition 2005 oder dessen Nachfolger auf Basis von Windows Vista zum Einsatz kommen.

Die Marke "AMD Live!" gibt es allerdings schon seit 2004, zunächst im Zusammenhang mit AMDs ersten 64-Bit-Prozessoren. Im Hinblick auf die aktuellen Dual-Core-Chips wird die Marke nun neu belebt, auch im Schulterschluss mit Anbietern von Inhalten und Microsoft. Gemeinsam startet man eine neue Website unter www.amd.com/amdlive(öffnet im neuen Fenster) .


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