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Spieletest: Psychonauts - Vom Day-of-the-Tentacle-Schöpfer

Neues Spiel von Tim Schafer für PC und Konsole

Innovative Spielideen sind bekanntlich Mangelware, und wenn es mal welche gibt, straft die Masse der Kunden sie an der Verkaufstheke meist mit Nichtachtung - so lautet ein immer wieder bestätigtes Dilemma der Spielebranche. Tim Schafer, der Macher von Adventure-Klassikern wie Grim Fandango oder Day of the Tentacle, hat es trotzdem riskiert und mit Psychonauts ein Spiel auf den Markt gebracht, das in puncto Spielwitz und abgedrehter Ideen derzeit nahezu konkurrenzlos ist.

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Psychonauts (Xbox, PC)
Psychonauts (Xbox, PC)
Der Spieler steuert von Beginn an den kleinen Rasputin (genannt Raz), der nur ein großes Ziel vor Augen hat: Er möchte unbedingt Psychonaut werden. Psychonauten sind Agenten mit einer Reihe von Spezialfähigkeiten, dank derer es ihnen möglich ist, in die Gehirne anderer Personen einzudringen und da für (Un-)Ordnung zu sorgen. Ausgebildet werden die Psychonauten in speziellen Sommer-Camps, und genau hier fangen die Probleme auch schon an - Raz gehört nämlich leider nicht zu den hochintelligenten Kids, die für ein solches Camp ausgewählt wurden. Da der Knirps aber nicht unter mangelndem Selbstvertrauen leidet, schleicht er sich einfach heimlich ein und hat damit durchaus Erfolg: Kaum sind die ersten minutenlangen und bereits sehr unterhaltsamen Zwischenszenen angeschaut, geht es auch schon los mit der Spezialagenten-Ausbildung.

Screenshot #1
Screenshot #1
Psychonauts spielt auf zwei Ebenen: Einerseits tollt man in den verschiedenen Bereichen des Camps im Wald herum, interagiert mit den anderen dort lebenden Charakteren, führt lange Gespräche, um einer Verschwörung auf die Spur zu kommen und amüsiert sich über zahlreiche witzige Dialoge und Szenen, die in der Umgebung passieren. Der eigentliche Reiz des Spiels entfaltet sich allerdings immer dann, wenn man in die Gedankenwelt anderer Personen eindringt, denn hier hatten die Entwickler die Möglichkeit, sich frei auszutoben - und davon haben sie auch massiv Gebrauch gemacht. So befindet man sich gleich zu Beginn etwa im Kopf des Ausbilders, und da es sich bei diesem um einen alten General handelt, geht es in seinen Gehirnwindungen auch alles andere als friedlich zu - Überleben in einem düsteren und unwirtlichen Kriegsgebiet ist also angesagt.

Mit jedem weiteren Gedankenausflug lernt man neue Traumwelten wie eine vermeintliche Vorstadtidylle kennen, hüpft durch Bühnenbilder eines Theaters oder kämpft als King Kong-artige Kreatur - was einem hier an unterschiedlichen Szenarien und abgedrehten Charakteren geboten wird, ist wirklich beachtlich. Wenn es dann später gar in die Gedankenwendungen potenziell Geisteskranker geht, erreicht die Skurrilität ihren Gipfelpunkt - die hier zu absolvierenden Aufträge erinnern wirklich an beste Tentacle-Zeiten. Trotz der eher kindlichen Optik richtet sich der Humor übrigens ganz klar an reifere Spieler; viele der Anspielungen dürften Kinder kaum verstehen.

Spieletest: Psychonauts - Vom Day-of-the-Tentacle-Schöpfer 

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mareis 31. Jan 2006

Habe das problem beim PC brauche auch hilfe kann nach dem ersten level nicht weiterspielen

Eugen Schaffner 14. Jan 2006

Gibt es auch eine PC-Version von diesem Spiel? Wenn ja, auch als Demo um zu probieren ob...

cmi 05. Jan 2006

dann halt die "benutzen"-taste ;) sehr dämlich, dass das mit dem "richtung ändern" an...

cmi 04. Jan 2006

nein ist nicht neu. nur endlich auch in dland verfügbar.

^Andreas... 04. Jan 2006

SecureROM.



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