Abo
  • IT-Karriere:

Xgl-Entwicklung wird wieder öffentlich

Quellcode nach Kritik an Novell veröffentlicht

David Reveman, Entwickler bei Novell, hat den aktuellen Quellcode des Xgl-Servers veröffentlicht. Novell war zuvor in die Kritik geraten, da die Entwicklung des OpenGL-basierenden X-Servers hinter verschlossenen Türen stattfand und Entwickler keinen Zugang zum Quelltext hatten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die aktuelle Version des Xgl-Servers soll nun auch so schnell wie möglich in das CVS des Freedesktop-Projektes integriert werden, so Reveman in seiner Ankündigung. Dort soll er jedoch erst einmal separat gepflegt werden, bevor der Code in X.Org einfließen kann.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Künzelsau
  2. combine Consulting GmbH, Hamburg, München

Gegenüber der letzten öffentlichen Version erfuhr Xgl einige signifikante Änderungen wie eine grundlegende Neustrukturierung des Quellcodes. So funktioniert die GLX-Erweiterung nun auch mit anderen als dem proprietären Nvidia-Treiber. Ferner funktioniert die XVideo-Erweiterung und benutzt ab sofort das YUV-Farbmodell. Der X Compositing Manager für Schatten und Transparenz kann nun mit den ATI- oder Nvidia-Treibern auch mit Hardwarebeschleunigung verwendet werden. Ein Compositing Manager auf OpenGL-Basis ist ebenfalls in Arbeit, laut Reveman aber noch nicht für eine Veröffentlichung bereit. Voraussichtlich im Februar 2006 soll "Compiz" dann aber auch öffentlich zugänglich gemacht werden.

Bevor der Code nun aber in X.Org übernommen werden kann, müssen laut Reveman eventuell weitere Änderungen am Xgl-Quelltext vorgenommen werden.

Novell war im Vorfeld in die Kritik von freien Entwicklern geraten, da die Xgl-Entwicklung nach der Einstellung von Reveman auf einmal nicht mehr öffentlich ablief. Diese hatten daher Angst, komplett von der Entwicklung ausgeschlossen zu werden und bei der Veröffentlichung einer neuen Version unter Umständen nicht mehr den kompletten Quelltext verstehen zu können, so dass Xgl zu einem Novell-Produkt würde. Mit der Veröffentlichung der aktuellen Version und der Ambition, sie in X.Org zu integrieren, ist die Xgl-Entwicklung nun jedoch auch wieder für die Community offen zugänglich.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€
  2. (-12%) 52,99€
  3. 4,19€
  4. 43,99€

Scorch 28. Jan 2006

Weil die Entwickler sich vorher die Köüfe eingeschlagen haben, weil einer von ihnen...


Folgen Sie uns
       


Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on

Das Nokia 6.2 und das Nokia 7.2 sind zwei Android-Smartphones im Mittelklassesegment. Beide sind Teil des Android-One-Programms und dürften entsprechend schnelle Updates erhalten.

Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on Video aufrufen
Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

Mobile-Games-Auslese: Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
Mobile-Games-Auslese
Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone

Markus Fenix aus Gears of War kämpft in Gears Pop gegen fiese (Knuddel-)Aliens und der Typ in Tombshaft erinnert an Indiana Jones: In Mobile Games tummelt sich derzeit echte und falsche Prominenz.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  2. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  3. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

    •  /