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Debian Etch soll für acht Architekturen erscheinen

ARM, M68K, S390 und SPARC vorerst nicht qualifiziert

Schon im März 2005 diskutierte das Debian-Team darüber, künftig die Zahl der offiziell mit stabilen Releases unterstützten Hardware-Architekturen zu reduzieren. Nun werden die Pläne konkreter und es sieht so aus, als würden mit der kommenden Debian-Version mit Codenamen "Etch" mehr Architekturen unterstützt als zunächts gedacht.

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In einer E-Mail erläuterte Steve Langasek vom Debian Release Team den aktuellen Stand der Arbeiten. Demnach wird Etch wohl nicht für vier, sondern insgesamt acht Architekturen offiziell unterstützt werden, AMD64 eingeschlossen und einzeln gezählt.

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Der Aufwand, um elf oder mehr Hardware-Architekturen mit koordinierten Releases zu unterstützen, sei auf Dauer zu groß, so die Argumentation des Debian-Release- und FTPMasters-Teams im März 2005. Daher die Pläne, ab "Etch" keine stabilen Versionen für die kleineren Architekturen mehr zu veröffentlichen. Derzeit sind davon vier Architekturen betroffen, die sich nicht für Etch qualifiziert haben: ARM, M68K, S390 und SPARC.

Noch sei das letzte Wort aber nicht gesprochen, so Langasek. Es sei gut möglich, dass diese Architekturen künftig wieder in das offizielle Portfolio aufgenommen werden, auch rechtzeitig zum Etch-Release. Zunächst bedeutet die Entscheidung für die jeweiligen Architekturen aber, dass Änderungen auch dann vorgenommen werden können, wenn dies für die "großen" Architekturen im Release-Zyklus gesperrt ist.

Zu den acht offiziell unterstützten Architekturen zählen Alpha, AMD64, HPPA, i386, IA64, MIPS, MIPSEL und PowerPC. Diese sollen mit der Veröffentlichung von Etch, die für Dezember 2006 geplant ist, unterstützt werden.



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Moo-Crumpus 04. Jan 2006

Auch die verbleibenden acht Architekturen sind zu viel. Debian wird damit kaum wieder in...


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