Blogs mit merkwürdigen Markenproblemen
Der Shopblogger berichtete(öffnet im neuen Fenster) im Mai 2005 über einen Rechtsstreit mit der Bundesagentur für Arbeit, Überschrift damals: "Sozialgericht Bremen", mittlerweile umgetauft in "Volle Ladung". Aus der Überschrift macht die eingesetzte Blog-Software Serendipity eine URL, auf die auch verlinkt wird.
Die Folge: Die Seite wird von Google auf der ersten Ergebnisseite angezeigt und genau das missfällt dem Sozialgericht Bremen(öffnet im neuen Fenster) , das eine Verwechslung der eigenen Webseite mit der des Shopbloggers befürchtet, so Shopblogger Björn Harste. Zudem werde der Titel zuerst schon beim Laden angezeigt, der Rest der Seite erst später.
Der Werbeblogger bekam derweil Ärger mit Heid Klum bzw. ihrem Vater. Auch hier wurde der Titel einer Meldung in die URL aufgenommen, schuld hier die Blog-Software "B2Evolution". Klum fordert, den Namen der Tochter aus der URL zur entfernen "und die Werbung mit dem Namen Heidi Klum einzustellen" , zitiert Werbeblogger Patrick Breitenbach aus der E-Mail, die er nach einigem Hin und Her für echt hält.
Stein des Anstoßes ist vermutlich die Meldung " Heidi Klum wird McHottie(öffnet im neuen Fenster) ". Breitenbach sieht darin eine erlaubte Namensnennung, Günther Klum offenbar eine Verletzung der eigenen Rechte.
Sascha Kremer hält beide Fälle ( Werbeblogger(öffnet im neuen Fenster) , Shopblogger(öffnet im neuen Fenster) ) in seinem Blog Vertretbar Weblawg(öffnet im neuen Fenster) für amüsant, aber wenig aussichtsreich für die in ihren Rechten angeblich Verletzten.



