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Blooover II - BlueBugging per Handy verfeinert

Spezielle Blooover-II-Version installiert sich auf fremde Handys. Mit Blooover II haben Martin Herfurt und seine Trifinite-Kollegen anlässlich des Chaos Communication Congress 2006 (22C3) eine neue Version ihrer zum Ausprobieren von Bluetooth-Sicherheitslücken gedachten Handy-Software veröffentlicht. Eine spezielle Blooover-II-Version kann sich gar auf fremde Mobiltelefone installieren.
/ Christian Klaß
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Blooover II soll etwas komfortabler zu bedienen sein und mehr Informationen über in der Nähe betriebene Mobiltelefone mit aktivem Bluetooth anzeigen. Zu den unterstützten Angriffsmethoden zählen der bekannte BlueBug-Angriff(öffnet im neuen Fenster) zum Ausspähen von Telefonnummern, Versenden und Empfang von SMS und weiteren Dingen, der BlueSnarf-Angriff(öffnet im neuen Fenster) zum Auslesen beliebiger Daten und der HeloMoto-Angriff(öffnet im neuen Fenster) , der BlueBugging und BlueSnarfing(öffnet im neuen Fenster) verbindet. Außerdem lassen sich modifizierte Objekte per OBEX versenden.

Die Breeeder-Edition von Blooover II kann sich selbst auf ungesicherte Mobiltelefone kopieren, verbreitet sich von dort allerdings nicht weiter. Schaden wird nicht angerichtet, auch kann mit Blooover II nichts gelöscht, wohl aber kopiert werden. Wie üblich weisen die Bluetooth-Experten darauf hin, dass Blooover und Blooover II mit Bedacht und nicht zum Schaden anderer eingesetzt werden.

Blooover II ist eine J2ME-Anwendung und läuft auf Mobiltelefonen mit MIDP 2.0 und der Bluetooth-API JSR-82. Sie steht zur privaten Nutzung kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.


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