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Linux-Kernel 2.6.15 mit verbesserter NTFS-Unterstützung

Mac-Nutzer hingegen dürften sich über die Unterstützung aktueller Powerbooks freuen. Zudem werden HFS+-Partitionen mit Journaling-Funktion nun nur noch schreibgeschützt gemountet, um Datenverlust zu vermeiden, da Linux Journaling bei HFS+ nicht unterstützt. Nutzer können dieses Verhalten bei Bedarf umgehen, wovon allerdings abgeraten wird.

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Weitere Patches ändern Teile des Power-Management-APIs und die Unterstützung von Wakeup-Ereignissen durch Hardware wie Netzwerkkarten oder Tastaturen. Diese Funktionen können genutzt werden, wobei der Systemadministrator die Kontrolle darüber behält. Ferner unterstützt Linux das Aufwecken durch USB-Geräte. Auf Computern, die keinen S4-Schlafmodus unterstützen, funktioniert überdies Suspend-to-Disk mittels swsusp wieder korrekt.

Fehler in den Dateisystemen XFS, JFFS2 und ReiserFS wurden ebenso korrigiert wie Fehler im FUSE-Userspace-Dateisystem und v9fs, die beide erst mit 2.6.14 in den Kernel aufgenommen wurden. Am Journaling-Dateisystem Ext3 wurden ebenfalls Fehlerkorrekturen vorgenommen und ein Patch aufgenommen, durch den beispielsweise eine Veränderung der Partitionsgröße im laufenden Betrieb möglich wird. Bei Andrew Mortons experimentellen Kernel-Versionen war dies schon länger machbar. In Ansätzen erlaubt der neue Kernel nun auch Memory-Hotplug.

Tiefgreifender sind Änderungen am Gerätetreibermodell, die von Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman durchgeführt wurden und verschachtelete Klassen in sysfs nutzen. Dadurch setzt Kernel 2.6.15 zwingend udev 071 oder neuer voraus. Alte udev-Versionen funktionieren auf Grund von geänderten Symlinks nicht mehr.

Ferner behebt der neue Kernel zwei Sicherheitslücken, die es lokalen Benutzern ermöglichten, Denial-of-Service-Angriffe auszuführen.

Der aktuelle Kernel steht ab sofort als komplette Version oder als Patch zum Download von kernel.org oder einem der zahlreichen Mirrors bereit. Fehler, die in dieser Version auftauchen, werden, wie seit Kernel 2.6.11 üblich, in Unterversionen der Art 2.6.15.1 behoben. Dieses Veröffentlichungsmodell führte erst kürzlich wieder zu Diskussionen unter den Kernel-Entwicklern.

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 Linux-Kernel 2.6.15 mit verbesserter NTFS-Unterstützung
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Roman Laubinger 17. Jan 2006

Ach? Ich habe hier beides laufen und finde es praktisch, auch auf NTFS zugreifen zu...

Ashura 03. Jan 2006

Ich nutze zwar Debian, habe dort aber mit der Version 076 keinerlei Probleme. Gruß, Ashura


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