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Linux-Kernel 2.6.15 mit verbesserter NTFS-Unterstützung

Das erst mit der letzten Kernel-Version integrierte IEEE80211-Subsystem wurde aktualisiert, so dass nun auch Quality of Service (QoS) und Hardware-basierte Verschlüsselung unterstützt wird. Das System wird beispielsweise von den Treibern für Intels Centrino-WLAN benötigt, die ebenfalls aktualisiert wurden, vor allem in Bezug auf WEP- und WPA-Verschlüsselung.

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Den alten "bluetty"-Bluetooth-Treiber entfernten die Linux-Entwickler zu Gunsten des BlueZ-Stacks aus dem Kernel. Nach Aussage der Entwickler wird bluetty ohnehin nur von einigen veralteten Closed-Source-Treibern benötigt und ist somit überflüssig. Nutzer sollten den "richtigen" Bluetooth-Treiber in Form von BlueZ einsetzen.

Der Kernel unterstützt nun außerdem die Marvell-Controller der SATA-6xxx-Serie inklusive DMA-Modus. Theoretisch sollen auch Controller der 5xxx-Serie funktionieren, die Entwicklung konzentriert sich jedoch zurzeit nicht darauf, so dass es unter Umständen zu Problemen kommen kann.

Neu hinzugekommen ist auch Unterstützung für den Linksys NSLU2, ein Gerät, das die Anbindung von USB-Festplatten als Network Attached Storage (NAS) ans Netzwerk erlaubt. Dabei werden nun sowohl Big- als auch Little-Endian-Kernel unterstützt, allerdings noch nicht alle Onboard-Komponenten des Gerätes. Somit stellt diese Neuerung nur einen kleinen Schritt in Richtung der vollständigen NSLU2-Unterstützung dar. Prinzipiell läuft Linux allerdings schon länger auf dem NSLU2, hierfür ist aber noch ein angepasster Kernel notwendig.

Ein neues uevent-Geräteattribut in sysfs kann dazu benutzt werden, manuell ein Hotplug-Ereignis für existierende Geräte auszulösen. So können Hotplug-Ereignisse auch für Geräte ausgelöst werden, die bereits beim Systemstart präsent waren.

Weiterhin behoben die Entwickler Leistungsprobleme, die bei AGP auftraten und aktualisierten diverse Treiber, darunter große Teile von Video4Linux für TV-Karten und DVB. Außerdem unterstützt der Direct Rendering Manager (DRM) nun ATIs Radeon-PCI-Express-Karten, so dass X-Applikationen über die Direct Rendering Infrastructure (DRI) direkten Zugriff darauf erhalten können. Verbessert wurde darüber hinaus die Unterstützung für den seriellen InfiniBand-Bus.

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Roman Laubinger 17. Jan 2006

Ach? Ich habe hier beides laufen und finde es praktisch, auch auf NTFS zugreifen zu...

Ashura 03. Jan 2006

Ich nutze zwar Debian, habe dort aber mit der Version 076 keinerlei Probleme. Gruß, Ashura


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