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XviD 1.1.0 ist fertig (Update 2)

MPEG-4-basierter Codec im Quellcode für Windows und Linux veröffentlicht. Das XviD-Team hat die stabile Version 1.1.0 seines MPEG-4-basierten Videocodecs im Quellcode veröffentlicht. Im Vergleich zur im April 2005 erschienenen XviD 1.1.0-Beta 2 wurden einige Probleme beseitigt und auch die VFW- und DShow-Frontends verbessert.
/ Christian Klaß
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Wer bisher noch mit XviD 1.0.3 gearbeitet hat, wird die größten Veränderungen feststellen, vor allem bei niedrigeren Bitraten, den neuen Post-Processing-Funktionen, der Kompatibilität zu DivX und verschiedenen Encoder- und Decoder-Beschleunigungen. Herausgeflogen ist die Unterstützung für Kodierung mit sehr kleinen Auflösungen. Solange eine für ältere XviD-Versionen gedachte Anwendung diese Funktion nicht nutzt, soll XviD 1.1.0 kompatibel zu ihr sein.

XviD 1.1.0 lässt sich mittels GCC 4.0 kompilieren, die Anpassung dafür soll nun abgeschlossen sein. Eine Änderungsliste(öffnet im neuen Fenster) findet sich auf Xvid.org. Sie bietet aber weniger Details als die Changelog-Dateien der Quellcode-Pakete, die auch Code für x86-64-CPUs und PowerPC enthalten.

Eine Installationsversion für Windows-Nutzer gibt es bisher noch nicht, es ist aber zu hoffen, dass Nic(öffnet im neuen Fenster) oder Koepi(öffnet im neuen Fenster) bald damit aufwarten werden. Ansonsten heißt es: selbst kompilieren.

Nachtrag vom 31. Dezember 2005, 11:20 Uhr:
Koepi hat gestern Abend eine Windows-Installationsdatei(öffnet im neuen Fenster) für die XviD 1.1.0 Final ins Netz gestellt. Um 8:30 Uhr am heutigen Morgen hat er sie durch eine überarbeitete Fassung ersetzt, da ein Fehler in der De-Installationsroutine nicht nur den XviD-Codec-Schlüssel aus der Registry austrägt, sondern auch die Schlüssel anderer Codecs. Anwendungen finden dann keine Codecs mehr. Koepi rät deshalb(öffnet im neuen Fenster) allen, die überarbeitete Version des XviD-Installers darüber zu installieren - ohne zuvor den problematischen De-Installer zu nutzen.


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