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Von Windows nach Linux - Migrationswerkzeug für Linspire

Versora Progression Desktop soll Umstieg von Windows vereinfachen. Das Programm "Progression Desktop" zur Migration von Windows auf Linux unterstützt nun auch die Linux-Distribution Linspire. Damit sollen sich beispielsweise E-Mails aus Outlook auf ein Linux-System übertragen lassen, auch Office-Vorlagen werden übernommen.
/ Julius Stiebert
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Der Versora Progression Desktop erledigt die Übertragung der Daten automatisch und unterstützt dabei unter anderem Bookmarks aus dem Internet Explorer, die in Mozilla, Firefox oder Konqueror übernommen werden. E-Mails, Adressen und Kalender aus Outlook und Outlook Express werden wahlweise in Evolution, KMail, Mozilla oder Thunderbird übertragen. Zudem lassen sich Dateien aus Microsoft Office für OpenOffice.org aufbereiten und sogar die Kontaktliste des AOL Instant Messengers kann automatisch in GAIM oder Kopete übernommen werden. Darüber hinaus kümmert sich der Progression Desktop auch um Benutzereinstellungen wie Hintergrundbilder, Bildschirmschoner sowie Tastatur-, Maus- und Sound-Einstellungen.

Die Unterstützung für Linspire 5 wurde zusammen mit dem Linux-Distributor hinzugefügt, um so das als Windows-Alternative angepriesene System noch attraktiver für Windows-Umsteiger zu machen. Bereits länger unterstützt Versora Fedora Core 3 und 4, Suse Linux 9.3, die Red Hat Enterprise Linux Workstation 4 sowie weitere Distributionen. Einstellungen und Dateien kann die Software von Windows 98, NT, 2000 und XP übernehmen.

Linspire-Kunden können den Progression Desktop über das CNR-Warehouse(öffnet im neuen Fenster) direkt über das Internet auf ihrem Rechner installieren. Derzeit muss man für das Werkzeug 14,95 US-Dollar zahlen, CNR-Gold-Kunden zahlen 9,95 US-Dollar. Ab dem 2. Februar 2006 wird das Programm 29,95 US-Dollar kosten. Wer den Progression Desktop, beispielsweise für eine andere Distribution, direkt über Versora als Download-Version(öffnet im neuen Fenster) bezieht, zahlt ebenfalls nur 9,95 US-Dollar – ob es sich dabei auch um ein befristetes Angebot handelt, ist den Seiten des Anbieters leider nicht zu entnehmen.


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