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Bericht: Intel inside hat ausgedient

Neues Logo wird zur CES 2006 in Las Vegas vorgestellt. Intels allseits bekannter, im Jahr 1991 eingeführter Werbeslogan "Intel inside" ist in die Jahre gekommen und soll Anfang 2006 durch etwas Neues abgelöst werden. Doch nicht nur das Intel-Logo wird aufgefrischt und mit Werbeslogan versehen, auch der Dual-Core-Notebook-Prozessor Yonah bekommt einen neuen Namen – er wird nicht mehr Pentium M heißen.
/ Christian Klaß
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Statt "Intel inside" wird es in Zukunft "Leap ahead" heißen, wie es Intel-Chef Paul Otellini in einem Interview mit der Business Week(öffnet im neuen Fenster) mitteilte. Vermutlich soll der neue Werbespruch die rasante technische Entwicklung und den Blick in die Zukunft verdeutlichen. Öffentlich vorgestellt werden sollen "Leap ahead" und das zugehörige neue Intel-Logo auf der Consumer Electronics Show 2006 in Las Vegas.

Gleiches gilt für Intels ersten Dual-Core-Notebook-Prozessor "Yonah", der nicht wie erwartet als Pentium M, sondern als "Intel Core Duo" auf den Markt kommen soll. Für Intels künftige Notebook-Prozessoren mit nur einem Kern gilt der Namenswechsel weg vom Pentium M ebenfalls – hier heißt es dann künftig "Intel Core Solo". Die neue Centrino-Generation Napa – bestehend aus Core-Duo-Prozessor, dem neuem i945-Express-Chipsatz ("Callistoga") und WLAN-Karte PRO/Wireless 3945ABG ("Golan") – wird Centrino Duo heißen.

Intel zufolge bedeutet der Namenswechsel vom Pentium M zum Core Solo/Duo nicht, dass der Name Pentium wegfällt. Im Desktop-Bereich wird es also auch auf absehbare Zeit weiterhin Pentium-4- bzw. Pentium-D-Prozessoren geben. Allerdings wird auch hier der Prozessor-Name, ähnlich wie bei Centrino, dank Viiv etwas mehr in den Hintergrund rücken.

Unterhaltungs-PCs mit Viiv-Logo beinhalten einen Intel-Prozessor, einen passenden Chipsatz und aufeinander abgestimmte Komponenten und setzen Windows Media Center Edition als Betriebssystem voraus. Dies soll nicht nur einen besonders schnellen Systemstart ermöglichen, sondern auch für einen problemlosen Betrieb und zudem Kompatibilität mit Viiv-konformer Unterhaltungselektronik sorgen.

Für Inhalte-Anbieter soll Viiv zudem eine sichere Plattform für ihre Inhalte darstellen. Intel hat zur Viiv-Ankündigung im August 2005 vor allem Kritik wegen der engen Bindung an Windows abbekommen – gegenüber der Business Week soll Intel jedoch die Öffnung für andere Betriebssysteme wie etwa Linux erwägen. Die ersten Viiv-PCs werden auf der CES 2006 vorgestellt.


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