2005: Auch für PCs gilt - Doppelt hält besser

Chips aus Diamant und Elektronikprodukte mit Bewusstsein

Manche Forscher gaben 2005 aber schon einen Ausblick weit über 2006 hinaus: Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM zeigten ihre Fortschritte in Sachen Miniaturisierung, schafften sie es doch, ein Gesamtsystem aus Sensor, Prozessor, Speicher, Funkbaustein, Antenne und eigener Energieversorgung auf einen Kubikzentimeter zu konzentrieren, also etwa auf die Größe eines Stück Würfelzuckers. Damit aber nicht genug: Geht es nach den Forschern, werden Computer künftig zu Elektrokrümeln. An der Natur orientiert sich ein technischer Tastsensor des Fraunhofer IFF, ein Fühler für Insektenroboter, der diesen die Orientierung ermöglichen soll. Am Imperial College London arbeitet man an Speicherchips, die den Prinzipien des Gehirns folgen, Intel will Elektronikprodukten gar ein Bewusstsein verschaffen. In Japan werden Roboter derweil zu Zimmergenossen. Forscher der Universität Massachusetts haben derweil eine extrem winzige biologische Struktur entdeckt, die elektrische Ladungen leitet: den Geobacter.

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An funktioneller Tinte arbeitet man am Fraunhofer IFAM und zeigte einen Metalldrucker, mit dem sich dreidimensionale Metallteile im Rapid-Manufacturing-Verfahren zügig ausdrucken lassen. Mit Ensonido entwickelte das Fraunhofer IIS einen lageabhängigen Raumklang per Kopfhörer. In Bayreuth wurde eine Nanotechnik entwickelt, die extrem hohe Datendichten erlauben soll, so dass auf der Fläche einer 1-Euro-Münze die Kapazität von rund 80 DVDs untergebracht werden kann.

Auch die Materialforschung im Hinblick auf neue Materialien für die Chips der Zukunft vermeldete 2005 Fortschritte. Wissenschaftler der University of Illinois haben eine dehnbare Form eines Einkristall-Siliziums mit wenigen Mikron großen, wellenförmigen Strukturen entwickelt, die sich auf Gummisubstraten aufbringen lassen sollen. In Japan hat man erste Wafer für Chips aus Diamant gefertigt, eine Serienfertigung ist für Ende 2006 geplant. Einen Durchbruch bei transparenten Transistoren vermeldeten Forscher von der Oregon State University und Hewlett-Packard. Entsprechende Elektrogeräte sollen sich damit so günstig herstellen lassen, dass sie fast als Wegwerfprodukte genutzt werden können. Aber auch große Flachbildschirme sowie flexible und damit faltbare Elektronik sollen damit möglich sein.

In Sachen Quantencomputer wurde das erste Quantenbyte erzeugt und am NIST gelang es, QBits bis zu 10 Sekunden zu speichern. Unter Beteiligung der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde eine neue Lichtquelle für Quantencomputer entwickelt und das Max-Planck-Institut für Quantenoptik nutzt eine Laserquelle im extrem ultravioletten Licht (XUV) zur Entwicklung einer Atomkernuhr. Noch reine Theorie ist eine Idee von Andrea Alù und Nader Engheta für eine Tarnvorrichtung.

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Akkus sollen künftig länger durchhalten, daran arbeiten unter anderem das US-Unternehmen Altair oder Lucent und mPhase.

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Christof Bieker 29. Aug 2008

suche kleinen gebr. Flachbildschirm für mein PC in Neuss

Technikfreak 05. Feb 2006

NEIN, für mich sind die Benutzer, die PCs im Aldi nur nach MHz kaufen, nicht das Thema...

Blair 31. Dez 2005

Bitte Beitrag schreiben.

Missingno. 30. Dez 2005

pff... Industriediamenten... ;)



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