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2005: Spielebranche im Umbruch

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Zudem entdecken kleine Entwicklerstudios die Vorzüge der Online-Distribution und der stückweisen Auslieferung ihrer Spiele in Form von Episoden, den Anfang machte 2005 das Adventure Bone. So lassen sich die Kosten für die Entwicklung besser verteilen und die Abhängigkeit von Publishern verringern. In der Online-Distribution spielt Valves Steam die erste Geige, die restlichen Online-Distributionsplattformen haben noch nicht annähernd so viele potenzielle Kunden versammelt.

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Der Bereich Handy-Spiele hat 2005 einiges an Zuwachs bekommen - Microsoft lässt InFusio-Spiele wie Halo auf Mobiltelefone umsetzen, Time Warner investierte in das Mobile-Gaming-Unternehmen Glu Mobile und Electronic Arts will künftig selbst Handy-Spiele entwickeln. Selbst Entwicklerlegende John Carmack, der sonst bei id Software eher 3D-Engines für High-End-Grafikkarten programmiert, hat Gefallen an Handy-Spielen gefunden - die Entwicklung von Doom RPG und Quake Mobile überließ er letztendlich aber anderen Spielestudios, die sich mit dem sehr komplexen Markt für Handy-Spiele auskennen. In Anbetracht der Handy-Spiele-Schwemme gab es aber auch Kritik an vielen grausigen Spielen, die angeboten werden.

Einfacher wurde die Entwicklung von Handy-Spielen auf Grund der immer größeren Zahl an verschiedenen Endgeräten zwar nicht, zumindest in Bezug auf 2D- und 3D-Grafik sollen aber neue Standards die Entwicklung vereinfachen. Eine Chance für Entwickler bieten möglichst weit verbreitete herstellerübergreifende Plattformen wie Symbian - Nokia etwa hofft, seine künftigen Smartphones zum N-Gage zu machen, das einzelne Gerät tritt dabei in den Hintergrund, die Plattform in den Vordergrund.

Für eine ansprechende Grafikdarstellung bieten immer mehr Hardware-Entwickler leistungsfähige Technik für Mobiltelefon an, ATI, die Bitboys, Nvidia und Philips warteten 2005 jeweils mit neuen Chips bzw. Grafiklogik auf.

Im Rampenlicht der Politik standen Computer- und Videospiele auch im Jahr 2005 wieder - die "Killerspiel"-Diskussion wurde immer wieder angefacht. Nicht nur in den USA, wo Kritiker mit den Sex-Spielchen in GTA: San Andreas ein gefundenes Fressen hatten, sondern auch in Deutschland, wo im Koalitionspapier von CDU und SPD Killerspielen ein schwammiger Passus gewidmet wurde und trotz bestehender Regelungen von Verboten die Rede ist. Was das genau bedeutet, scheint aber noch nicht bekannt zu sein und auch im politischen Lager werden gegensätzliche Stimmen laut.

Umso wichtiger ist der Schulterschluss der oft zu Unrecht angegriffenen Spieleentwickler und Publisher - nach dem Fall des noch nicht ganz toten VUD konnte die deutsche Spielebranche mit der 2005 gegründeten Interessenvertretung BIU wieder enger zusammenrücken - allerdings gilt das primär für Publisher, Spieleentwickler finden eher beim G.A.M.E. Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V. oder bei den Northstar Developers ein Zuhause.

Das Jahr 2006 verspricht also nicht nur wegen des neuen Sam-&-Max-Spiels, sondern auch wegen politischer Entwicklungen spannend zu werden.

 2005: Spielebranche im Umbruch
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SnowMan 03. Jan 2006

*doing* *doing* *doing* gesehen? Das war der springende Punkt!! Lieber zahlen die drauf...

Yorick 30. Dez 2005

Es gibt schon ein paar halbwegs objektive Kriterien. Da wäre die "Originalität": da hat...

JTR 29. Dez 2005

Schön für dich, aber für Frustrierte wie dich gibt es Selbsthilfegruppen, und brauchst...

Moo-Crumpus 29. Dez 2005

Schönere Spiele gibts doch garnicht. nagut, VIM vielleicht noch :)

Yorick 29. Dez 2005

Es scheint mir zwar nicht fair, ein Game (Quake 4) nach der verstümmelten deutschen...


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