Abo
  • Services:

LiMux: Münchner Linux-Projekt kommt voran

Migration der Fachanwendungen gestaltet sich weiter schwierig

Die Vorbereitungen für die Umstellung der Stadt München auf Linux gehen weiter voran und so soll 2006 eine Testphase des LiMux-Basis-Clients gestartet werden. Rund um die Entwicklung des Clients entstand auch ein angepasstes Softwareverteilungssystem. Bereits im Einsatz ist ein Briefkopf- und Vorlagensystem auf Basis von OpenOffice.org.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die künftige Benutzeroberfläche LiMux-Basis-Client wurde bereits in einigen Tests eingesetzt, so dass aus den Beobachtungen Erkenntnisse für die Anpassung des Arbeitsplatzes gewonnen werden konnten. So wurde der KDE-Desktop so gestaltet, dass eine möglichst intuitive Bedienung möglich ist. 2006 soll eine Testphase mit der neuen Version des Clients starten.

Stellenmarkt
  1. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf (bei Kiel)
  2. ADAC Customer Service GmbH, Essen

Bereits im Einsatz ist eine erste Version des künftigen Briefkopf- und Vorlagensystems auf Basis von OpenOffice.org 2. Dieses "WollMux" getaufte System umfasst derzeit stadtweit einheitliche Vorlagen, die automatisch mit den passenden Benutzerdaten ausgefüllt werden und sich modular erweitern lassen sollen. Künftig soll WollMux auch Lösungen für die Verwaltung von Textbausteinen und Vorlagen beinhalten.

Um die Administration der LiMux-Basis-Clients zu vereinfachen, entstand eine angepasste Version von FAI, einem automatischen Installationssystem für Debian GNU/Linux. Auch der GOnicus System Administrator, eine PHP-basierende Systemverwaltung, wurde an LiMux angepasst, um so die Clients bequem über ein Webinterface administrieren zu können. Die Verbesserungen wurden dabei an die Projekte zurückgegeben und stehen somit auch der Allgemeinheit zur Verfügung.

Nach Angaben des LiMux-Projektes gestaltet sich jedoch auch weiterhin die Migration der Fachanwendungen kompliziert, so dass man weiter auf die Übergangslösungen wie Terminalserver und Emulationen setzt.

In den kommenden Monaten soll in München nun eine Testphase gestartet werden. Verläuft dabei alles nach Plan, kann anschließend mit der Umstellung erster Arbeitsplätze begonnen werden, wobei der fertige Client den Mitarbeitern noch vor dem Sommer 2006 präsentiert werden soll.

Die Stadt München beschloss im Mai 2003, die 14.000 Computer der Stadtverwaltung auf das freie Betriebssystem umzustellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 1,49€
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Michael - alt 31. Dez 2005

Du hast ja immer noch nicht genug..... Willst Dich weiter als Prophet versuchen, nachdem...

al 29. Dez 2005

leider oder gott sei dank ja. sicher ist es nicht einfach. speziell wenn man viele...

Mario _ Hana 27. Dez 2005

Du zweifelst doch hoffentlich nicht an der Kompetenz deutscher Politiker? Tsetsetse...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /