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NetBSD 3.0 mit Virtualisierung

BSD-Derivat läuft auf 57 Systemarchitekturen. NetBSD unterstützt in der neuen Version 3.0 weitere Hardware-Architekturen und zusätzliche Geräte. Mit Xen 2.0 können außerdem mehrere virtuelle Server auf einer NetBSD-Installation betrieben werden. Zusätzlich erweitert das "Pluggable Authentification Modules Framework" (PAM) die Benutzerverwaltung der portablen BSD-Distribution.
/ Julius Stiebert
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NetBSD gilt als äußerst portabel und die neue Version 3.0 unterstützt insgesamt 57 verschiedene Systemarchitekturen. Diese Version soll, wie üblich, die Stabilität, Leistungsfähigkeit und Sicherheit des BSD-Systems weiter verbessern. Zu diesem Zweck wurde auch das PAM-Framework integriert, um so die Benutzerverwaltung und die Integration in heterogene Netzwerke zu vereinfachen.

Der Kernel sowie die Bibliotheken und Werkzeuge unterstützen jetzt Dateisysteme, die größer als zwei Terabyte sind und der x86-Kernel kann Intels "Enhanced SpeedStep"-Technik nutzen. Neben vielen Erweiterungen bei der Hardware-Unterstützung können mit Xen 2.0 außerdem virtuelle Maschinen auf einer NetBSD-Installation betrieben werden. Xen kann dabei im privilegierten und im unprivilegierten Modus laufen.

NetBSD stammt vom Berkeley Networking Release 2 (Net/2), 4.4BSD-Lite und 4.4BSD-Lite2 ab. Das System umfasst zahlreiche Werkzeuge, Compiler für verschiedene Sprachen, das X Window System, die Desktops KDE, GNOME und Xfce sowie Firewall-Software - insgesamt weit über 5.000 Pakete.

Die aktuelle Version NetBSD 3.0 steht ab sofort im Quelltext und in binärer Form zum Download auf diversen Mirrors(öffnet im neuen Fenster) bereit. Zudem wird ein Download über BitTorrent(öffnet im neuen Fenster) angeboten.


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